Regionalität

Zurück zum Ursprung steht für eine Bio-Landwirtschaft, die ihren spezifischen regionalen Charakter hat, eine regionale Identität.

Regionalität bedeutet bei Zurück zum Ursprung im Einklang mit den geographischen und kulturellen Gegebenheiten einer Region wie Klima, Böden und Traditionen zu arbeiten. Denn eine landwirtschaftlich genutzte Region definiert sich durch die klimatischen und ökologischen Bedingungen und den daraus hervorgehenden traditionellen Wirtschaftsweisen.

Wir haben es uns zum Ziel gemacht, diese regionalen landwirtschaftlichen Strukturen und deren landschafts- und kulturprägenden Nutzen speziell im Alpenraum zu erhalten und zu fördern und damit neue Maßstäbe in Hinblick auf Umwelt- und Tierschutz sowie Gentechnikfreiheit zu setzen.
So hat etwa die Alpung von Milchkühen in Bergbauernregionen nicht nur eine lange Tradition, sondern trägt wesentlich zum Erhalt der alpinen Kulturlandschaft bei. Damit trägt Zurück zum Ursprung auch dazu bei, den Mehrwert für eine Region zu steigern und sie für ihre Einwohner auch weiterhin lebenswert und attraktiv zu machen.

Als logische Konsequenz dieses Regionalitätsbegriffs gilt bei Zurück zum Ursprung, dass die für die Herstellung eines Lebensmittels nötigen Bio-Hauptzutaten und Rohstoffe aus definierten österreichischen Regionen stammen. So stammt die Bio-Milch bei Zurück zum Ursprung aus typischen österreichischen Regionen wie z.B. der Region Kitzbüheler Alpen.
Zutaten, wie z.B. Bio-Früchte für unsere Bio-Joghurt- und Bio-Buttermilchprodukte kommen nur dann aus dem Ausland, wenn die notwendige Menge und Qualität in Österreich nicht erhältlich ist.

Rückverfolgbarkeit und Transparenz

Da wir davon überzeugt sind, dass es für Konsumentinnen und Konsumenten nachvollziehbar sein muss, wie und von wem Ihre Lebensmittel hergestellt werden, ist die österreichische Herkunft der Zutaten auf der Packung sowie im Internet eindeutig erkennbar. Möglich ist diese durchgängige Transparenz von Zurück zum Ursprung durch ein einzigartiges Rückverfolgungssystem, das den gesamten Herstellungsprozess eines jeden Produktes in einer eigenen Datenbank erfasst.  Damit lässt sich der Weg unserer Produkte bis zu ihrem Ursprung, d.h. bis zur Region und den Bio-Bauern und Bio-Bäuerinnen, die daran beteiligt waren, genau nachvollziehen.

Traditionelles Know-how

Der Regionalitätsbegriff steht bei Zurück zum Ursprung zudem in engem Zusammenhang mit dem traditionellen Handwerk und dem besonderen Knowhow einer Region.
So setzen etwa unsere Ursprungs-Bäcker in den Regionen Mühlviertel, der Oststeiermark oder dem Lavanttal ihr einzigartiges, regionstypisches Wissen ein, um beste Gebäckstücke und Brote herzustellen. Damit bleibt nicht nur das Wissen der heimischen Produzenten erhalten, sondern es wird den Produkten auch ein für die Region typischer unverwechselbarer Charakter verliehen.

Regionale Futtermittel

Regionalität geht bei Zurück zum Ursprung aber noch weiter und umfasst auch den Bereich der Futtermittel. Deshalb stammt das Futtermittel nicht nur aus biologischer Landwirtschaft, sondern ist auch von österreichischer Herkunft. Mindestens 75% der Futtermittel stammen vom eigenen Hof, der Rest aus Österreich.
Damit ist bei Zurück zum Ursprung etwa die Verwendung von importiertem Soja aus Südamerika strengstens verboten, denn die Abholzung der Regenwälder, um Platz für den Sojaanbau zu schaffen, setzt Unmengen an CO2 frei, das vorher in Böden und Holz gespeichert war. Die Tropenwaldrodung verursacht nicht nur 10 bis 15% der weltweiten Treibhausgase und führt zur Reduktion des natürlichen Wasserkreislaufs, sondern zerstört auch artenreiche Ökosysteme und die Heimat indigener Völker.

Konsequente Gentechnikfreiheit

Weiters bedeutet Regionalität bei Zurück zum Ursprung auch, dass eine konsequente Gentechnikfreiheit nur durch gentechnikfreie Regionen geschaffen werden kann. Daher tritt Zurück zum Ursprung für eine Schaffung gentechnikfreier Inseln ein. Nur ganze Bio-Regionen können die Voraussetzung für die Umsetzung von GVO-Freiheit erfüllen. Wenn wir das Einzigartige der jeweiligen Region pflegen und fördern, können wir nicht nur das Einzigartige der jeweiligen Region bewahren, sondern bekommen auch Lebensmittel von herausragender Qualität. Nur so können wir selbst mitbestimmen, woher unsere Lebensmittel kommen und von welcher Qualität sie sind.


Durch die Erhaltung und Förderung regionaler landwirtschaftlicher Strukturen und regionalem Knowhow setzen wir neue Maßstäbe in Richtung Regionalität und Nachhaltigkeit.

KUNDENSTIMME

Die Milch ist einfach ein Hammer! Nicht einmal passierte es mir, dass der Liter schon weg war, als ich diesen "wirklich" gebraucht hätte. Weiter so!

Otto M., Wien