"Hahn im Glück" - eine Erfolgsgeschichte, die weiter geht

Seit Dezember 2015 werden für die gesamte Zurück zum Ursprung Eierproduktion keine männlichen Küken mehr getötet. Damit setzt Zurück zum Ursprung sein erfolgreiches Projekt „Hahn im Glück“ für alle Bio-Eier um.

Das bedeutet, dass für Bio-Freilandeier das Töten von Hahnenküken der Vergangenheit angehört und alle Küken seit Anfang Dezember 2015 artgerecht aufgezogen werden.

Jährlich werden ca. 200.000 Hähne artgemäß aufgezogen

Schon mit Einführung des Projektes „Hahn im Glück“ im Herbst 2014 gab es von Zurück zum Ursprung im Durchschnitt wöchentlich 50.000 Eier, die von Hennen stammten, deren Brüder nicht mehr getötet wurden. Insgesamt wurden schon in der Pilotphase 2014 und 2015 mehr als 20.000 Bio-Hähne aufgezogen und als Masthühner verkauft.

Aufbauend auf diese positiven Erfahrungen mit der Aufzucht der Hähne wird das Projekt im Dezember 2015 auf die Produktion für alle Bio-Freilandeier von allen Legehennenzüchtungen umgesetzt. Seit Anfang Dezember 2015 bleiben bei Zurück zum Ursprung alle Hähne am Leben. Sie werden artgerecht nach dem hohen Prüf Nach!-Standard aufgezogen. 

Die Umstellung aller Eier ist vollzogen!

Naturgemäß konnten nicht mit Schlupf der ersten Hennen und Hähne ab Anfang Dezember 2015 sofort auch alle Eier nur noch von Tieren stammen, deren Bruderhähne artgerecht aufgezogen wurden. Denn die Hennen die davor geschlüpft sind, legten noch bis zum Frühling 2016 Eier. Jedoch wuchs das ganze Jahr 2016 die Anzahl der ausgewachsenen Legehennen, deren Brüder nicht mehr getötet wurden und damit die Menge der "Hahn im Glück" Eier. Mit Dezember 2016 lieferten die Ursprungs-Bauern schon 60% aller Eier aus dem Projekt „Hahn im Glück“ und seit 1. Mai 2017 gibt es nur noch 100% "Hahn im Glück" Eier in den Hofer-Filialen.

Zurück zum Ursprung informierte im Sinne der Transparenz seine Kundinnen und Kunden in der Übergangszeit mithilfe von zwei verschiedenen Packungen welche Eier sich gerade im Regal befanden. Die Verpackung von Eiern die von Hennen sind, die vor Dezember 2015 geschlüpft sind, waren als „Bio-Freilandeier“ gekennzeichnet. Eier, von Hennen die nach Dezember 2015 geschlüpft sind, waren schon in der Verpackung „Hahn im Glück“-Eier erhältlich.

Bio, das weiter geht - weil ausgewählte Küken leben lassen, alleine nicht reicht!

Im Unterschied zu typischen Masthühnern sind die Bruderhähne der Legehennen ausgewachsen zarter und kleiner – aber ihr Fleisch ist wertvoll und schmackhaft. Zurück zum Ursprung schlachtet daher alle Tiere ausschließlich in Österreich und lässt sie von Hand zerlegen. Dadurch bleibt einerseits die Wertschöpfung in Österreich und andererseits haben die Hühner einen geringen Transportstress und das Fleisch damit eine bessere Qualität. KonsumentInnen können das Fleisch der Hähne seit 2016 in Form von Hühnerwürsteln (zu Bio-Hühner Bratwurst, Bio-Hühner Käsekrainer, Bio-Hühner Frankfurter) und hochwertigen Bio-Landhendl Filetstreifen im Regal finden.  

Dieses ganzheitliche Konzept mit einer ethisch korrekten Nutzung der Tiere ist für Zurück zum Ursprung ein wesentlicher Faktor, den es zu klären galt vor der Entscheidung alle Brüder der Legehennen aufzuziehen.

Wertvolle Nutztiere, die unsere Produkte liefern, mit Achtung und Respekt zu behandeln, ist die ganzheitliche Denk- und Handlungsweise von Zurück zum Ursprung. Dazu ist die Marke in ihren Grundwerten verpflichtet und sieht es als konkreten Auftrag in Sachen Nachhaltigkeit und Ethik, da Küken leben zu lassen, alleine noch nicht reicht.

Durch das Einhalten der strengen Prüf Nach!-Richtlinien sind alle Eier und das Hühnerfleisch mit dem Prüfzeichen "Tierwohl kontrolliert" ausgezeichnet.

 Die Geschichte von Hans im Glück