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1000 Tage sagen mehr ...

28. März 2023

… als 1000 Worte über gesunde Ernährung. Wie Sie in den ersten 1000 Tagen die Gesundheit Ihres Kindes mit abwechslungsreicher Ernährung langfristig positiv beeinflussen können.

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Was schmeckt, entwickelt sich sehr früh und wird schon in der Schwangerschaft mitgeprägt. Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung der werdenden und später stillenden Mutter ausschlaggebend für die spätere Ernährungsweise des Kindes.

Geschmacksprägung

die ersten 1000 Tage sind prägend für das spätere Ernährungsverhalten

Der erste Grundstein für eine gesunde Ernährungsweise ist gelegt, wenn das Kind im Mutterleib und über die Muttermilch mit vielfältigen Geschmacksrichtungen in Berührung kam. Das Fundament muss aber weiter gebaut werden. Bissen für Bissen.

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Deshalb ist es auch im Beikostalter wichtig, für ein möglichst breites Lebensmittelangebot zu sorgen und so das Kind langsam an eine Vielfalt an Geschmackseindrücken heranzuführen. Je facettenreicher der Einstieg, desto offener ist Ihr Kind für jedes weitere Geschmackserlebnis.

 

 

Was aber nicht bedeutet, dass alles gegessen werden muss. Sie sollten dabei in erster Linie die Bedürfnisse des Kindes berücksichtigen. Manche Babys brauchen länger, sich an neue Geschmacksrichtungen zu gewöhnen oder lehnen bestimmte Sorten anfangs ganz ab. Probieren Sie dann einfach etwas anderes aus und versuchen Sie es nach einer Weile noch einmal. Wiederholtes Anbieten erhöht die Akzeptanz für neue Lebensmittel. Weil aus jeder Abneigung kann früher oder später auch eine Vorliebe entstehen.

 

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Geduld ist ein langsamer, aber verlässlicher Baumeister für ein gesundes Ernährungsverhalten Ihres Kindes.

Scheu vor Neuem

Es gibt im Kindesalter immer wieder Phasen, in denen neue Lebensmittel oder deren Konsistenz weniger gut ankommen. Was steckt dahinter?

Neophobie

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Ihr Kind war ein kleiner Gourmet, wird nun aber immer wählerischer? Keine Sorge - das ist völlig normal.

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Das Auge isst mit

Muss Essen gut aussehen, damit Kinder es essen? Ja! Wenn das Essen schön angerichtet und möglichst bunt ist, spricht es Auge und Essenslust an - und es „schmeckt“ dem Auge bestimmt besser. Bringen Sie also mit Obst und Gemüse Farbe ins Essen.

Kinder wollen außerdem sehen, was sie essen. Deshalb ist es empfehlenswert, das Essen nicht schon vorweg in kleine Teile zu zerstückeln und womöglich zu vermischen. Die Kleinen wollen möglichst dasselbe essen, was die Großen am Teller haben. Nach dem Servieren können Sie dem Kind helfen, daraus mundgerechte Stücke zu machen.

Kein Gut und kein Böse

Lebensmittel sollten nicht als richtig oder falsch, gut oder böse kategorisiert werden. Es gibt nur ein „Zuviel“ oder ein „Zuwenig“ bzw. ein „Zueinseitig“. Hier sind Sie als Eltern gefordert, das Speisenangebot variabel zu halten und immer wieder zu erweitern. Kinder sollten früh lernen, wovon es mehr (z.B. Obst) und wovon es weniger (z.B. Eis) bedarf. Oder anders formuliert: es gibt Lebensmittel, die wir für ein gesundes Leben benötigen, und es gibt Genussmittel, die wir ab und zu genießen können.

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Nein zu Zwang, Belohnung und Bestrafung

Kinder sollten weder zum Essen gezwungen noch mit Essen belohnt oder mit Essensentzug bestraft werden. Beides kann das Ernährungsverhalten negativ beeinflussen. Vor allem Süßigkeiten werden im Kleinkindalter eine Zerreißprobe für die Eltern. Hier ist es wichtig, einen geregelten Umgang zu finden. Sie sollten aber nicht generell verboten werden.

 

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Der Reiz liegt im Verbotenen

Werden bestimmte Lebensmittel – nehmen wir hier Kekse als Beispiel – verboten, werden sie für Ihr Kind immer reizvoller und interessanter. In späteren Jahren werden diese möglicherweise vorzugsweise heimlich genascht. Deshalb ist es wichtig, dass Kindern ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln beigebracht und vorgelebt wird.  

Kinder sind das Spiegelbild ihrer Eltern

Warum? Weil Sie eine Vorbildwirkung haben und Ihr Kind Sie nachahmt. Und das nicht nur im alltäglichen Tun, sondern auch am Esstisch. Somit hat auch Ihr Ess- und Ernährungsverhalten einen entscheidenden und prägenden Einfluss auf das Ihres Kindes.

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Beispielsweise kann ein ablehnendes Verhalten gegenüber einer bestimmten Speise vom Kind imitiert werden. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihr Kind Pommes dem Gemüsereis vorzieht, wenn auch bei Ihnen Pommes statt des Gemüsereises am Teller liegen.

Setzen Sie Ihre Vorbildwirkung richtig ein, indem Sie beim Kind Interesse und Neugier wecken. Probieren Sie gemeinsam neue Lebensmittel und Speisen.

Ernährung von Mutter & Kind

Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis für die Gesundheit von Mutter und Kind. Erfahren Sie mehr über die richtige Ernährung in der Schwangerschaft und während der Stillzeit. Was ist bei der Beikost zu beachten und wie ändert sich die Ernährung im Kleinkindalter?

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