Bio-Bauernhof
Familie Loferer
Am See 19
6345 Kössen
Familienname Loferer, Thomas und Barbara
Anzahl der Familienmitglieder 4 Personen
Region Walchsee im Kaiserwinkl
Bietet an Urlaub am Bauernhof - http://www.nothegg-walchsee.at/
Hofname Nothegg
Vollerwerb/Nebenerwerb Vollerwerb
Bewirtschafter des Hofes 2009 vom Vater übernommen
Biobetrieb seit 1993
In Familienbesitz seit ca. 1700
Betriebsgröße 25ha Grünland, 40 ha Alm, 30ha Wald
Tiere 33 Milchkühe, 20 Stück Jungvieh für die Nachzucht
Interessen Musik und jagen

Ihr habt 1993 auf Bio umgestellt - was waren die Gründe? 

Wir sind von jeher ein Heumilchbetrieb, die extensive Bewirtschaftung ist die einzige, die wir uns hier in dieser Region vorstellen können. So war die Umstellung auf Bio ein weiterer logischer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Spezialisierung. Denn mit der Heumilch können wir etwas wirklich Spezielles anbieten. 

 

Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich? 

Nachhaltig zu wirtschaften heißt für mich, alles gepflegt und gesund zu halten, sodass auch die Nachwelt etwas davon hat. Dass es den Tieren gut geht, dass alles passt und alle zufrieden sind.  

 

Gehört auch die Landschaftspflege dazu? 

Selbstverständlich! Die Region Kaiserwinkl ist das schönste Fleckchen überhaupt - und wir achten darauf, dass das auch so bleibt. So haben wir direkt am Walchsee ein Stück Wiese im Feuchtgebiet, das zu den biologisch wertvollen Flächen gehört. Dort mähen wir ein Mal im Jahr im September, damit die Bestände wieder gesund nachwachsen können. Das bringt mir zwar keinen Profit, doch in dieser Hinsicht bin ich Idealist.  

 

Wann kommen eure Kühe im Sommer auf die Alm? 

Die Kühe sind von Mitte Mai bis Ende September auf der Alm, je nach Witterung. Zwar ist die Milchleistung während dieser Monate etwas schwächer, doch ist die Qualität eine ganz andere. Die Inhaltsstoffe sind einfach intensiver. Das ist auch an den Milchwerten zu sehen: diese Milch hat höhere Fett- und Eiweißwerte.   

 

Welchen Einfluss hat das Futter auf die Milch? 

Grundsätzlich ist es wichtig, dass das Futter von bester Qualität ist - denn je besser das Futter, umso natürlicher und besser ist die Milch. Bei der Heumilch bekommen die Kühe das ganze Jahr nur Gras oder Heu zu fressen. Die verschiedenen Gräser und Kräuter, die auf den Wiesen wachsen, machen den ganz besonderen Geschmack aus.

 

Wie sieht es bei der Heumilch mit dem Mähen aus? 

Bei der Heumilch muss man seltener mähen, weil wir das Gras älter werden lassen, um es besser trocknen und konservieren zu können. Dadurch haben wir eine größere Artenvielfalt, weil die Gräser und Kräuter mehr Zeit zum Wachsen haben. Weil wir übers Jahr weniger ernten, wird auch seltener gedüngt -  und je seltener gedüngt wird, umso weniger Nitrate kommen in den Boden. Das alles ist in der Heumilch zu schmecken!

KUNDENSTIMME

Ich bin total begeistert von diesem Brot. Habe auch schon selber so ein ähnliches Brot gebacken, aber finde es total praktisch, dass es dieses nun auch bei Hofer gibt. Schmeckt super lecker und ist preislich vollkommen OK.

Julia K., Linz