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Blog | BIO, das weiter geht

Unser Obst & Gemüse kostet nicht die Umwelt.

19. August 2021

Wer Zurück zum Ursprung Obst & Gemüse genießt, sorgt für gesunde Böden und schützt das Klima. Das ist BIO, das weiter geht.

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Zurück zum Ursprung wird im Einklang mit der Natur ganzheitlich nachhaltig gewirtschaftet. Konkret bedeutet das: Es gibt es bei Zurück zum Ursprung nur heimisches Obst und Gemüse – und das alles zu seiner Zeit. Das ist auch der Grund, warum es erntefrisches BIO-Feingemüse – wie Tomaten oder Paprika – nur zur Anbauzeit gibt. Obst und Gemüse, das sich gut lagern lässt, wie Äpfel, Birnen, Erdäpfel oder Zwiebel finden Sie hingegen auch über den Winter hinweg in den Regalen bei HOFER – solange der Vorrat reicht.

Nachhaltig wirtschaften heißt aber auch, dass unser BIO-Obst und BIO-Gemüse ausschließlich aus Regionen kommt, die aufgrund der Böden und des Klimas bestens dafür geeignet sind. So stammen z.B. die Erdäpfel von Zurück zum Ursprung aus typisch österreichischen Erdäpfelregionen, wie etwa dem Wald- oder dem Weinviertel.

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Lebendige Böden für wertvolle Lebensmittel

Weil alles Gute von unten kommt, legen unsere Ursprungs Bäuerinnen und Bauern ganz besonderen Wert auf die Gesunderhaltung des Bodens. Das Warum ist ganz einfach: unserem Klima, unserer Natur und uns zuliebe!

So setzen sie auf eine sorgsame Wirtschaftsweise, bei der die Bearbeitung ihrer Böden humusschonend bzw. humusfördernd erfolgt.

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Ein hoher Humusgehalt im Boden ist deshalb so wichtig, weil sie die nachhaltige Versorgung der Pflanzen über bodeneigene Nährstoffe gewährleistet. Und weil diese sich aus biologischen Abfällen bildet, helfen unsere Bäuerinnen und Bauern durch eine entsprechende Gründüngung, Kompostwirtschaft und vielfältige Fruchtfolgen dabei, dass diese auch erhalten bleibt.

Denn nur in einem gesunden Boden entsteht ein Lebensraum für eine Vielzahl von Lebewesen, die wichtige Bodennährstoffe für die Pflanzen mobilisieren. Geht’s dem Boden gut – schmeckt’s gut! Indem die Bäuerinnen und Bauern unsere Prüf Nach!-Standards einhalten, die in vielen Punkten weit über die BIO-Verordnung hinaus gehen, verpflichten sie sich für eine nachhaltige Wirtschaftsweise.

Landwirtschaft, die weiter geht…

Fruchtfolge...

…bedeutet einen jährlichen Wechsel der Pflanzen am Feld, um einer einseitigen Bodenbelastung vorzubeugen und die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Dabei ist die Abfolge der Feldfrüchte optimal aufeinander abgestimmt. Es gibt sogenannte Humuszehrer wie Erdäpfel, die dem Boden Nährstoffe entziehen und Humusmehrer wie Hülsenfrüchte (Ackerbohne oder Luzerne), die den Boden mit beispielsweise Stickstoff und organischer Substanz, also Humus,  anreichern. Bei Zurück zum Ursprung wird die gleiche Frucht höchstens alle fünf Jahre auf einem Feld angebaut.

Eine ausgeklügelte Fruchtfolge hilft dabei, Nährstoffe zu binden und Unkraut zu reduzieren. Sie erhält den Boden gesund, beugt Schädlingen vor und macht die Pflanzen widerstandsfähiger. So werden der Humusaufbau und das Bodenleben gefördert und die Erträge auf natürliche Art und Weise langfristig gesichert.

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Jetzt fragen Sie sich vielleicht, wie das in Obstgärten funktioniert: Beim Anbau unserer BIO-Äpfel oder BIO-Birnen bzw.  unserem BIO-Wein, achten wir besonders darauf, die Flächen zwischen den Obstbäumen gut zu begrünen.

Obstbauern, wie etwa Familie Dreier, setzen auf die Begrünung zwischen den Baumreihen, die den Boden vor Wind und Wetter schützen. Zum einen mehrt die blühende Bepflanzung zusätzlich den Humus im Boden, zum anderen fördert sie die Biodiversität im und rund um den Obstgarten. So entsteht ein Lebensraum, in dem sich Nützlinge wie Bienen und Schmetterlinge besonders wohl fühlen. Und das freut die Natur.

Kompostwirtschaft & Gründüngung

Ein gesunder Boden freut sich also über Kompost – und der stammt idealerweise aus einer innerbetrieblichen Herstellung. Um eine gute Pflanzenverträglichkeit zu erzeugen, muss Kompost durch Wenden und Belüften entsprechend reifen. Unser Zurück zum Ursprung Vorzeigebetrieb Csardahof beispielsweise stellt seinen Dünger selbst her und kompostiert dazu den Mist der eigenen Pferde und Rinder.

Doch wie geht’s eigentlich nach der Ernte weiter? Wussten Sie, dass die Bepflanzung von offenen Flächen den Boden vor Bodenabtragung und Nährstoffauswaschung schützt und Wurzeln den Boden auflockern, was wiederum vor Verdichtung bewahrt? Darüber hinaus wird das Wachstum unerwünschter Beikräuter unterdrückt und der Humusaufbau gefördert.

Deshalb werden nach der Ernte Pflanzen auf den Zurück zum Ursprung Feldern gesät, die den nun nackten Boden bedecken. Hülsenfrüchtler versorgen beispielsweise durch eine Symbiose mit Knöllchenbakterien die Erde mit Stickstoff. Vor der Aussaat der nächsten Feldfrucht folgt dann ein wichtiger Schritt: die Pflanzen werden in den Boden eingearbeitet und schaffen so optimale Bedingungen.

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Durch den Verzicht auf chemische Dünge- und Spritzmittel und eine schonende Landwirtschaft fördern wir artenreiche Lebensgemeinschaften aus Regenwürmern, Insekten und anderen Lebewesen im Erdreich. Diese Organismen halten die Böden locker und fruchtbar. Unsere Bäuerinnen und Bauern verzichten darüber hinaus auf das stark bienentoxische Pestizid Spinosad, welches laut BIO-Verordnung zugelassen wäre. Das ist BIO, das weiter geht.

Die Kombination aus diesen Maßnahmen schützt und fördert die wichtige Ressource Boden und bewahrt somit unser aller Lebensgrundlage. Diese schonende Wirtschaftsweise bringt nicht nur intensiven Geschmack hervor, sondern auch BIO-Obst und Gemüse, das besonders rückstandsarm ist und somit dem Babyfood-Standard entspricht.

Der Kreislauf
des Lebens

Wussten Sie, dass unsere Nachhaltigkeit sogar wissenschaftlich bewiesen ist? Hier geht es zum Kreislauf des Lebens.

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