Wie und von wem wird die Naturvielfalt berechnet?

Die potentielle Naturvielfalt um die Ursprungs-Betriebe wird von dem unabhängigen Forschungsinstitut FiBL berechnet. Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau ist im deutschsprachigen Raum in Forschung, Entwicklung und Beratung für den biologischen Landbau tätig. Es zählt weltweit zu den führenden und renommiertesten Forschungseinrichtungen in der biologischen Landwirtschaft und forscht in diesem Bereich seit über 40 Jahren.

Das Biodiversitätslogo auf den Zurück zum Ursprung Produkten gibt den Konsumenten einen Anhaltspunkt über die natürliche Vielfalt von Pflanzen und Tieren auf den Zurück zum Ursprung Bauernhöfen.
Für die Analyse wurde auf bestehende wissenschaftlich anerkannte Methoden und Modelle aus der Schweiz zurückgegriffen. Dort untersucht das Schweizer Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL) seit über 30 Jahren die Auswirkungen der biologischen Wirtschaftsweise auf Arten-, Habitat- und genetische Vielfalt.
In das Modell fließen je nach Produkt insgesamt 30-100 Parameter ein. Für Milchprodukte wurden unter anderem die Qualität des Grünlands, vorhandene Sträucher, Hecken und die Düngung der Flächen einbezogen. Für jeden Parameter wird dann die Auswirkung auf Pflanzen und Tiere (Vögel, Wildbienen, etc.), sowie die Gesamtbiodiversität bewertet.

Die potentielle Naturvielfalt auf den Zurück zum Ursprung Betrieben ist deutlich höher gegenüber herkömmlichen Vergleichsbetrieben:

  • Milchprodukte: 10 - 38 % mehr potentielle Naturvielfalt
  • Brot und Gebäck: 36 - 52 % mehr potentielle Naturvielfalt
  • Gemüse: 22 - 67 % mehr potentielle Naturvielfalt
  • Hühnerfleisch und Eier: 49 - 53 % mehr potentielle Naturvielfalt

Wodurch entsteht die höhere Biodiversität?

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