Heumilch - Ein seltenes Gut

Es ist die natürliche Fütterung der Kühe im Jahreslauf, die Heumilch so besonders macht: Für die Herstellung bester Heumilch genießen die Tiere im Sommer viel frische Luft, klares Wasser und unzählige Gräser und Kräuter auf der Weide.

Das Gras für den Winter wird einer jahrhundertealten Tradition folgend nicht siliert, sondern getrocknet und als Heu verfüttert. Heumilch ist damit die ursprünglichste und natürlichste Form von Milch und ein wirklich seltenes Gut. Denn europaweit sind nur mehr etwa 3% der gesamten Milch wertvolle Heumilch.

Die köstliche Zurück zum Ursprung-Heumilch stammt von Bio-Bergbauern überwiegend aus den Kitzbüheler Alpen und aus der Region Murau. Viele der Höfe dieser Regionen werden seit Jahrhunderten bewirtschaftet. Die Erzeugung bester Bio-Heumilch erfordert nicht nur Geschick und Ausdauer, sondern auch viel Fleiß. Um höchste Futterqualität zu erhalten, müssen die Bauern etwa besonders darauf achten, das Heu für den Winter rasch und ausreichend zu trocknen. Hier ist vor allem auch die Erfahrung der Bauern gefragt. Außerdem helfen die Zurück zum Ursprung-Bauern mit der schonenden traditionellen Bewirtschaftung der Wiesen und Weiden mit, die Artenvielfalt des Pflanzenbestandes zu fördern.

Heumilch und Heumilch-Produkte sind nicht nur geschmacklich ein besonderer Hochgenuss, sondern sie stecken auch voller wertvoller Inhaltsstoffe. So enthält Heumilch im Vergleich zu herkömmlicher Milch doppelt so viele Omega-3-Fettsäuren und konjugierte Linolsäuren (CLA)1. Diese essentiellen Fettsäuren sind für unseren Körper lebensnotwendig, können aber von diesem nicht selbst hergestellt werden. Deshalb müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Der Genuss von Heumilch und Heumilchprodukten kann damit einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen, gesundheitsbewussten Ernährung leisten.

Eine ganz besondere Heumilch

Doch Heumilch ist nicht gleich Heumilch: Die Zurück zum Ursprung- Heumilchbauern müssen nicht nur bezüglich der Fütterung sondern auch bezüglich der Tierhaltung strengste Richtlinien einhalten. So schreibt Zurück zum Ursprung vor, dass sich die Kühe an mindestens 180 Tagen im Jahr im Freien an der frischen Luft aufhalten dürfen, mindestens 120 Tage davon verbringen sie auf der Weide. Dort können sie unzählige verschiedene Gräser und Kräuter fressen. Das wiederkäuergerechte Futter ist bei den Tieren aber nicht nur sehr beliebt, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit und Fruchtbarkeit der Kühe aus. Zudem ist die Vielfalt an Gräsern und Kräutern besonders wichtig, denn je höher der Artenreichtum im Futter, umso höher ist das Aroma und die Qualität der Heumilch.

Die artenreichen Almen und Weiden der Ursprungsregionen gemeinsam mit den besonderen Fütterungs- und Haltungsbedingungen geben der Bio-Heumilch von Zurück zum Ursprung ihren einzigartigen und besonders vollmundigen Geschmack.

Heumilch - eine "garantiert traditionelle Spezialität"

Heumilch g.t.S. steht für den Schutz der Heumilch für noch mehr Qualität und Unverfälschtheit. Im März 2016 wurde diese besondere Wirtschaftsweise mit dem EU-Gütesiegel g.t.S. – garantiert traditionelle Spezialität – ausgezeichnet. 

Österreichische Heumilch ist das erste Lebensmittel im deutschsprachigen Raum, die dieses Gütesiegel führen darf. Mit dem EU-Siegel "g.t.S." wird die österreichische Heumilch und Bio-Heumilch als die ursprünglichste Form der Milcherzeugung international anerkannt und als besonders wertvolles Kulturgut eingestuft.

Zurück zum Ursprung Bergbauern Bio-Heumilch ist ein einzigartig wertvolles Produkt aus klar definierten, alpinen Bergbauernregionen Österreichs.

Köstliches aus Heumilch

Die wertvolle Heumilch von Zurück zum Ursprung ist nicht nur als Frischmilch erhältlich, sondern dient auch als Basis zur Erzeugung zahlreicher weiteren Köstlichkeiten wie Bio-Schlagobers, Bio-Sauerrahm oder Bio-Buttermilch. Eine besondere Spezialität aus Heumilch ist der würzige Bio-Bergkäse von Zurück zum Ursprung. Denn aufgrund der erstklassigen Qualität der Heumilch kann beim Käsen auf jegliche Zusatzstoffe verzichtet werden.


1) Lehr- und Forschungszentrum für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein, 37. Viehwirtschaftliche Fachtagung 2010, 81 – 82,
ISBN: 978-3-902559-42-5