Eine nachhaltige Landwirtschaft bringt gesunde Böden

Zurück zum Ursprung Bauern betreiben eine nachhaltige Landwirtschaft, die mit vielfältigen Landschaften und reichhaltigen Böden den idealen Nährboden für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten sowie für Lebensmittel von höchster Qualität bildet.

Dass Erdöl und Erdgas nicht erneuerbare Ressourcen sind, ist allgemein bekannt. Die wenigsten wissen jedoch über den Wert von Boden Bescheid. Die Bildung einer nur ein Zentimeter dicken Erdschicht dauert Jahrhunderte! Bei falscher Behandlung hingegen verschwindet Boden innerhalb weniger Jahre. Zu den größten Gefahren gehören Erosion durch Wind und Wasser, aber auch Verschmutzung.

Erde ist für die Lebensmittelversorgung des Menschen überlebenswichtig. Die Erhaltung von nährstoffreichen Böden ist daher in den strengen Prüf Nach!-Richtlinien, die weit über die Bio-Verordnung hinausgehen, festgeschrieben. Die Ursprungs-Bäuerinnen und Bauern verpflichten sich zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise, die den Humusaufbau fördert.

Durch den Verzicht auf chemische Dünge- und Spritzmittel und eine bodenschonende Landwirtschaft wird die artenreiche Lebensgemeinschaft im Boden aus Regenwürmern, Insekten und anderen Lebewesen gefördert. Diese Bodenorganismen halten die Böden locker und fruchtbar.

Humusaufbau für eine bodenschonende Landwirtschaft

Humus ist die oberste nährstoffreiche Schicht des Bodens. Sie bildet sich aus verrottenden biologischen Abfällen.

Eine dicke Humusschicht gewährleistet eine nachhaltige Versorgung der Pflanzen über bodeneigene Nährstoffe. Für deren Aufbau sorgen die Ursprungs-Bäuerinnen und Bauern durch eine entsprechende Gründüngung, Kompostwirtschaft und Fruchtfolge.



Fruchtfolge

Fruchtfolge bedeutet einen jährlichen Wechsel der Kulturpflanzen am Feld um einer einseitigen Bodenbelastung vorzubeugen und die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Dabei ist es wichtig, die Abfolge der Feldfrüchte optimal aufeinander abzustimmen. Es gibt sogenannte Humuszehrer wie Zwiebel, die dem Boden Nährstoffe entziehen und Humusmehrer wie Hülsenfrüchte (Ackerbohne oder Luzerne), die den Boden mit beispielsweise Stickstoff anreichern. Bei Zurück zum Ursprung wird die gleiche Frucht höchstens alle fünf Jahre auf einem Feld angebaut. Eine besonders strenge Fruchtfolge ist für Zurück zum Ursprung Bio-Gemüse auf Babyfood-Standard vorgeschrieben.

Kompostwirtschaft

Die innerbetriebliche Herstellung und Verwendung von Kompost wird bevorzugt. Um eine gute Pflanzenverträglichkeit zu erzeugen, muss Kompost durch Wenden und Belüften entsprechend reifen. Der Vorzeigebetrieb Csardahof beispielsweise stellt seinen Dünger selbst her und kompostiert dazu den Mist der eigenen Pferde und Rinder.

Gründüngung

Die Bepflanzung von offenen Flächen schützt den Boden vor Bodenabtragung, Nährstoffauswaschung und Verdichtung. Unerwünschte Beikräuter werden unterdrückt und der Humusaufbau gefördert. Starke, teils tiefreichende Wurzeln lockern den Boden auf.

In der Praxis bedeutet das, dass nach der Ernte auf den Zurück zum Ursprung Feldern Pflanzen gesät werden, die den nun nackten Boden bedecken. Hülsenfrüchtler versorgen beispielsweise durch besondere Knöllchenbakterien die Erde mit Stickstoff. Vor der Aussaat der nächsten Feldfrucht werden sie eingeackert und schaffen optimale Bodenbedingungen. Auch in den Zurück zum Ursprung Obstplantagen werden die Flächen zwischen den Obstbäumen begrünt. Beim Weinbau wird auf eine überwiegend dauernde Begrünung zwischen den Reihen geachtet, die den Boden vor Wind und Regen schützt.

Die Kombination aus diesen Maßnahmen schont und fördert die wichtige Ressource Boden und bewahrt somit unser aller Lebensgrundlage. Die außergewöhnliche Qualität der Zurück zum Ursprung Böden spiegelt sich in den hochwertigen Lebensmitteln wider.

KUNDENSTIMME

Sehr gute Karotten. Mir schmeckt's!

Fabian, Wien