Naturrein auf Babyfood-Standard

Sobald Sie ein Zurück zum Ursprung-Lebensmittel in Händen halten, das mit Naturrein auf Babyfood-Standard gekennzeichnet ist, können Sie sicher sein, dass das Obst oder Gemüse so rückstandsarm ist, dass es in wesentlichen Kriterien sogar den strengen gesetzlichen Anforderungen an Nahrung für Babys und Kleinkinder entspricht.

Ganz konkret bedeutet das:

  • Nitrat und Schwermetalle* entsprechen den strengen gesetzlichen Anforderungen von Nahrung für Babys und Kleinkinder
  • Pestizide sind nicht nachweisbar

Strenge Vorgaben für Obst und Gemüse

Damit das Obst und Gemüse von Zurück zum Ursprung dem Babyfood-Standard entspricht, müssen die Zurück zum Ursprung-Bäuerinnen und -Bauern ganz besondere Arbeit leisten und zudem genaue Vorgaben einhalten.

So werden die Feldstücke für den Anbau von Obst und Gemüse, das dem Babyfood-Standard entspricht, nach besonderen Kriterien ausgewählt und es kommt nur bestes, ausgewähltes Saatgut zum Einsatz.

Auch ein sorgsamer Bodenaufbau ist bei Zurück zum Ursprung Grundvoraussetzung, um Obst und Gemüse von höchster Qualität zu erhalten.  Daher legen die Ursprungs-Bäuerinnen und -Bauern ganz besonderen Wert auf die Bearbeitung ihrer Böden im Sinne einer humusschonenden bzw. humusfördernden Wirtschaftsweise und die Gesunderhaltung und Förderung des Bodenlebens. Eine artenreiche Lebensgemeinschaft im Boden aus Regenwürmern, Insekten und anderen Lebewesen hält die Böden locker und fruchtbar. Dünge- und Spritzmittel, die bei herkömmlichem Bio erlaubt sind, kommen daher bei Zurück zum Ursprung nicht zum Einsatz.

Gründüngung trägt zu einer besseren Bodenqualität bei, schützt den Boden vor Bodenabtragung, Nährstoffauswaschung und Verdichtung und fördert den Humusaufbau. Weiters wird auch durch Kompostwirtschaft, einem natürlichen Stoffkreislauf, gezielt Humus aufgebaut. Biologische Abfälle werden durch den Verrottungsprozess durch Millionen von Lebewesen in wertvolle humusreiche Erde verwandelt. Die Zurück zum Ursprung-Bäuerinnen und -Bauern bevorzugen die Verwendung von Kompost aus betriebseigener Herstellung. Hier ist vor allem die Erfahrung der Bäuerinnen und Bauern gefragt, denn um eine gute Pflanzenverträglichkeit zu erzeugen, muss Kompost durch sorgfältiges Wenden und Belüften entsprechend reifen.

Die Kriterien des Babyfood-Standards geben zudem vor, dass nur langsam verfügbare Stickstoffdünger verwendet werden dürfen. Damit der Nitratgehalt auch im Endprodukt den strengen Anforderungen der Nahrung für Babys und Kleinkinder entsprechen kann, ist eine ausgeklügelte Fruchtfolge notwendig. So würde etwa der Anbau von Leguminosen einen höheren Nitratgehalt im Gemüse im Folgejahr ergeben, da Leguminosen von Natur aus Stickstoff im Boden anreichern. Das Einhalten eines jährlichen Wechsels der Kulturpflanzen am Feld beugt zudem eine einseitige Bodenbelastung vor und hilft mit, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten.
Großen Einfluss auf den Stickstoffgehalt von Obst und Gemüse nimmt zudem der Erntezeitpunkt, der von den Ursprungs-Bäuerinnen und -Bauern optimal gewählt werden muss.

Laufende Nitratanalysen des Endproduktes werden durch akkreditierte Labors, Lieferanten sowie durch Prüf Nach! pro Feldstück und Sorte einzeln durchgeführt. Die Untersuchung auf Pestizide und Schwermetalle erfolgt durch akkreditierte Labors.

Von welchem Feldstück Ihr Produkt stammt, das mit Naturrein auf Babyfood-Standard gekennzeichnet ist, können Sie direkt auf der Verpackung nachlesen.

 

*(Cd, Pb, Hg)