Wie werden bei Zurück zum Ursprung die Tiere geschlachtet?

Die Schlachtungsbedingungen bei Zurück zum Ursprung werden streng kontrolliert und gehen über gesetzliche Richtlinien hinaus.

Hühner

So werden unsere Landhendl in spezialisierten Schlachthöfen geschlachtet. Wir achten darauf, dass die Ursprungs-Betriebe in der Nähe des Schlachthofs liegen, sodass die Transportwege kurz sind. Damit die Schlachtung für das Tier möglichst stressfrei ist, wird sichergestellt, dass sie so tierschutzgerecht und schnell wie möglich verläuft und die Verweildauer am Schlachthof kurz ist. Die Umsetzung der Richtlinien wird immer von einem amtlichen Tierarzt überwacht.
Die Schlachtung muss aus hygienischen Gründen in einem Geflügelschlachthof stattfinden. Die Bäuerinnen und Bauern wären nicht in der Lage die benötigte Anzahl an Hühnern selber hygienisch zu schlachten, zu rupfen, auszunehmen, zu verpacken und dann noch auf die erforderliche Temperatur abzukühlen. Im Schlachthof selber erfolgt die Schlachtung völlig getrennt von den konventionellen Hühnern in der Nacht, wenige Stunden nachdem die Tiere beim Landwirt eingefangen wurden. Die Tiere werden vor der Schlachtung betäubt, ein amtlicher Tierarzt ist immer anwesend.

Schweine und Rinder

Auch bei Schweinen und Rindern ist die Schlachtung klar geregelt.

Der Großteil unserer Rinder und Schweine wird in der Bio-Schlachterei Sonnberg im Mühlviertel, geschlachtet.
Aufgrund unserer strengen Regelung der kurzen Transportzeit von max. vier Stunden können aber nicht alle Tiere aus ganz Österreich in diesem Schlachthof geschlachtet werden.
Alle Schlachthöfe, die für Zurück zum Ursprung arbeiten, verpflichten sich die strengen Kriterien des Prüf Nach!-Standards einzuhalten. Unser Fokus liegt dabei wie gesagt auf möglichst kurzen Transportwegen und möglichst stressfreien Bedingungen für die Tiere vor der Tötung. Bei der Schweineschlachtung bedeutet dies z.B., dass die Tiere in den Wartebereichen nicht mit anderen Gruppen gemischt werden, sondern unter sich bleiben, damit keinerlei Rangkämpfe und Stress entsteht. Außerdem sind größere Ruhezonen vorgeschrieben und die Verwendung von Elektrotreibstöcken ist untersagt. Eigene Tierschutzbeauftragte sorgen bei Bio-Schlachtungen für die Einhaltung und Umsetzung der Standards. Die Schlachthöfe werden außerdem regelmäßigen Audits unterzogen und sie verpflichten sich zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung hinsichtlich stressfreier Schlachtung. Dazu ist Zurück zum Ursprung in enger Kooperation mit Tierwohlexperten, um die Standards für Tierhaltung und Schlachtung laufend weiter zu entwickeln und den aktuellen Erkenntnissen anzupassen.

Tierwohl ist für Zurück zum Ursprung kein Lippenbekenntnis. Alle Bauern, die für unsere Bio-Nachhaltigkeitsmarke Zurück zum Ursprung im Einsatz sind, erfüllen besonders strenge Vorgaben hinsichtlich des Wohls der Tiere, wie die Auszeichnung "Tierwohl kontrolliert" der "Gesellschaft !Zukunft Tierwohl!" belegt. Dieses besondere Label, als Zeichen der Einhaltung strengster Tierschutzrichtlinien, wird von der "Gesellschaft !Zukunft Tierwohl!"– einem Konsortium der beiden Tierschutzvereine "Wiener Tierschutzverein" und "Verein gegen Tierfabriken (VgT)" - vergeben.