Wasser - das ursprünglichste und natürlichste Lebensmittel

Wer weiß das nicht: Trinken ist wichtig! Aber warum ist trinken so wichtig? Warum Wasser vor Fruchtsaft? Und wieviel braucht der Körper überhaupt?

Das Leben begann im Wasser. Unser Planet besteht zu zwei Drittel aus Wasser. Der menschliche Körper besteht zu etwa zwei Drittel aus Wasser. Säuglinge haben sogar einen Wasseranteil von ca. 75%. Wasser bedeutet Leben.

Wasser ist das Medium grundlegender Stoffwechselvorgänge wie beispielsweise Energiegewinnung, Fett- und Eiweißabbau oder Ausscheidung harnpflichtiger Substanzen. Wasser dient als Lösungsmittel für Stoffe, die in den Zellen umgesetzt werden. Es transportiert Nährstoffe, Abbauprodukte und Botenstoffe in unserem Körper und zum Teil auch aus unserem Körper. Wasser dient auch als Wärmeregulator und schützt unseren Körper vor Überhitzung, indem wir schwitzen.

Vor allem über Haut und Lunge (bei der Atmung) wird rund um die Uhr unbemerkt Wasser abgegeben. Auch über die Ausscheidungsorgane Darm und Niere verliert der Körper eine beträchtliche Menge Wasser.

Diese Verluste gilt es auszugleichen, indem man dem Körper wieder Flüssigkeit zuführt.

Flüssigkeitsaufnahme ist ein primäres Bedürfnis des Körpers. Er signalisiert uns auch rechtzeitig, wenn er Flüssigkeitsbedarf hat. Das erste Anzeichen ist Durst. Wird dieses übersehen, kommt es zu Trockenheit im Mund. Der Wasseranteil ist bereits um 10% gesunken und man sollte dringend Flüssigkeit aufnehmen. Bei älteren Menschen fehlt oft der Impuls zu trinken. Das Durstempfinden nimmt ab. Auch Kleinkinder neigen dazu, dem Durstempfinden zu wenig Beachtung zu schenken.
Man sollte rechtzeitig auf die Signale des Körpers achten und optimalerweise regelmäßig trinken, aber spätestens bei Durstempfinden, nicht erst bei Mundtrockenheit!

Vor allem Schwangere haben einen höheren Bedarf. Das hat mehrere Gründe. Zum einen nimmt das Blutvolumen zu, zum anderen benötigt auch das heranwachsende Kind Wasser. Vor allem auch stillende Mütter müssen darauf achten, dass sie ausreichend trinken, da sie über die Muttermilch natürlich einen weit höheren Flüssigkeitsverlust haben. Trinkt die stillende Mutter mehr, wird auch dementsprechend mehr Muttermilch für den Säugling produziert. Stillende trinken also für zwei!

Was passiert, wenn zu wenig getrunken wird?
Wenn zu wenig getrunken wird, macht sich der Körper wie bereits erwähnt mit Durstempfinden und Mundtrockenheit bemerkbar. Wird auf diese Signale nicht reagiert, also zu wenig getrunken, kann es zu weiteren Symptomen kommen wie beispielsweise Konzentrationsprobleme, Kopfweh, Kreislaufprobleme, Schwindel oder Verdauungsprobleme. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit lässt nach.

Kann es auch zu viel Wasser sein?
Ja. Es gibt auch ein Zuviel an Flüssigkeit. Schon Hippokrates von Kos hat gemeint: Alles Übermäßige verstößt gegen die Natur. Dies gilt auch bei Wasser.  Life-Style und Gesundheitswahnsinn führen manchmal auch zu überhöhter Flüssigkeitszufuhr – viele sind in dem Glauben, ihrem Körper Gutes zu tun, wenn sie 2 Liter und mehr pro Tag trinken.
Kaum zu glauben, aber auch ein Zuviel an Wasser, ein „über den Durst hinaus Trinken“ kann definitiv gesundheitsschädliche Folgen haben. Mögliche negative Effekte einer erhöhten Flüssigkeitszufuhr sind beispielsweise erhöhter Blutdruck, Verlust von Substanzen wie Hormone oder Vitamine oder gar Organfunktionsstörungen.

Fazit: Eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr ist unter gewissen Lebensumständen prinzipiell empfehlenswert. Aber eine überhöhte Flüssigkeitszufuhr sollte gemieden werden.

Wie viel soll`s denn jetzt sein?
Die Faustregel besagt: 30-40 ml pro kg Körpergewicht. Ein 60kg schwerer Erwachsener sollte also etwa 1,8l Wasser täglich zu sich nehmen. Einen Teil führen wir über Lebensmittel zu. Der Rest ( ca. 1,5l) sollte in Form von Getränken aufgenommen werden. Je wasserhaltiger also die Ernährung, desto weniger muss zusätzlich getrunken werden. Und vice versum.

Die benötigte Wassermenge wird also durch ein gesundes Durstempfinden und die über Mahlzeiten verbundene Zufuhr sichergestellt. Somit muss bzw. sollte man nicht über den Durst hinaus trinken.
Wie viel wir nun also täglich trinken sollten - das ist theoretisch einfach: 6 bis 8 Gläser pro Tag. Praktisch ist es für manche Menschen doch nicht so einfach, diese Trinkmenge tatsächlich zu konsumieren.

Babys trinken etwa einen halben Liter Flüssigkeit (in Form von Mutter- oder Säuglingsmilchnahrung) pro Tag. Kleinkinder trinken etwa 6 Gläser (125ml) pro Tag, also in Summe etwa ein Dreiviertel Liter. Je älter die Kinder, desto mehr Gläser – etwa 8 kleine Gläser. Schulkinder sollten einen Liter täglich trinken. Jugendliche und Erwachsene sollten etwa 1,5 Liter über den Tag verteilt trinken, also 8 Gläser (200ml). Schwangere und Stillende: da darf´s immer ein bisschen mehr sein! Stillende Mamas sollten pro Brustmahlzeit ein extra Glas trinken. Vorzugsweise Wasser. Aber auch unser Zurück zum Ursprung Bio-Stilltee – warm oder kalt getrunken – ist eine willkommene Alternative und fördert zudem den Milchfluss. So bekommt auch Ihr Baby genug Nahrung.

Bei körperlicher Tätigkeit oder an sehr heißen Tagen gilt es, noch ein bisschen mehr zu trinken. Am besten ist eine kleine Trinkflasche immer mit dabei. Oder Sie stellen sich einen großen Wasserkrug an den Arbeitsplatz – mit der Zielsetzung, ihn bis Arbeitsende ausgetrunken zu haben.

Ein Tipp für all jene, die meinen, Wasser sei fad: Machen Sie Ihr Wasser schmackhaft: ein Zweig frische Minze und ein paar Zitronen- oder Gurkenscheiben, Melonenkugerl und Zitronenmelisse – und das Wasser schmeckt.

Bitte beachten Sie: Fruchtsäfte, Limonaden und Energydrinks sind keine Alternative zu Wasser! Reiner Fruchtsaft kann im Verhältnis 1:3 mit Wasser verdünnt getrunken werden. Auf Limonaden und Energydrinks als Durstlöscher sollten Sie verzichten. Denn der hohe Zuckergehalt macht erst recht durstig. Sehen Sie diese also eher als Genussmittel.

Gehören Sie zu jenen, die Schwierigkeiten haben, viel zu trinken? Dann achten Sie darauf, dass Sie vor allem zu Lebensmitteln greifen, die einen hohen Wasseranteil haben: an der Spitze stehen Gurken und Tomaten mit 98%, dicht gefolgt von der Karotte mit 94%. Auch die Wassermelone hat – wie der Name schon sagt – mit 90% einen hohen Wasseranteil. Flüssige Speisen wie Suppen und Kompotte helfen außerdem, den Wasserhaushalt aufrecht zu halten.

Hier noch ein paar Trinktipps für Kinder:

-    schon zum Frühstück eine Tasse ungezuckerten Früchte- oder Kräutertee anbieten

-    von klein auf immer ein Glas Wasser zu jeder Mahlzeit anbieten

-    das Kind zwischendurch regelmäßig erinnern und animieren, zu trinken - v.a. an besonders heißen Sommertagen

-    zur Schul- oder Kindergartenjause immer eine Wasserflasche einpacken.

KUNDENSTIMME

Ein dickes Lob für den Weizenlandler. Ein fantastisches Brot!

Jürgen S.

Wichtiger Hinweis:

Stillen – Dialog zwischen Mutter und Kind

Stillen ist die beste Möglichkeit, Ihr Baby von Anfang an optimal zu versorgen. Muttermilch enthält alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Fette, Milchzucker und Spurenelemente und passt sich stets den Bedürfnissen Ihres Babys an. Mit Muttermilch wird nicht nur der Energiebedarf gedeckt, sondern sie schützt zudem vor Allergien und Infekten. Somit ist Muttermilch mit ihrem idealen Nährstoffmix die natürlichste und nachhaltigste sowie preiswerteste Ernährungsform.

Stillen ist zudem für die Bindung zwischen Mutter und Kind wichtig. Die gemeinsame Kuschelzeit stillt die Bedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit, Hautkontakt und Wärme.

Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Während der Schwangerschaft bereitet sich die Brust vollkommen natürlich auf das Stillen Ihres Kindes vor. Frühes und häufiges Anlegen unterstützt den Milchfluss. Bei Problemen mit dem Stillen wenden Sie sich an Ihre Hebamme, Ihre Stillberaterin oder Ihren Kinderarzt.

Die Verwendung von Säuglingsanfangsnahrung kann den Erfolg des Stillens beeinflussen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Sprechen Sie deshalb mit Ihrer Stillberaterin, Hebamme oder Ihrem Kinderarzt, wenn Sie Ihrem Kind Säuglingsnahrung geben möchten. Eine unsachgemäße Zubereitung von Säuglingsanfangsnahrung kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Bitte beachten Sie deshalb sorgfältig die Hinweise und Zubereitungsanleitungen auf den Verpackungen.

Falls Sie weitere Informationen zum Thema Stillen oder unserem Milchnahrungssortiment suchen, finden Sie diese in der Zurück zum Ursprung Babywelt.

Wichtiger Hinweis:

Stillen – Dialog zwischen Mutter und Kind

Stillen ist die beste Möglichkeit, Ihr Baby von Anfang an optimal zu versorgen. Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe und passt sich stets den Bedürfnissen Ihres Babys an.Muttermilch schützt zudem vor Allergien und Infekten, fördert die Mutter-Kind-Beziehung, ist immer verfügbar, hygienisch einwandfrei und die preisgünstigste Ernährungsform.

Bedenken Sie, dass die Entscheidung nicht zu stillen nur schwer rückgängig gemacht werden kann und die Verwendung von Säuglingsnahrung den Erfolg des Stillens beeinflusst. Beachten Sie die Hinweise zu Zubereitung und Lagerung auf der Verpackung, eine unsachgemäße Verwendung kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.