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Getreide - wertvolles Korn

Getreide ist seit Jahrtausenden Bestandteil unserer Ernährung. Es ist in erster Linie kohlenhydrathaltig. Der Hauptbestandteil ist Stärke. Aber auch der Anteil an hochwertigem Eiweiß ist nicht zu unterschätzen. Kurz gesagt: Getreide ist ein sehr guter Energielieferant, begleitet von vor allem B-Vitaminen und Vitamin E, Mineralstoffen wie Eisen, Kalium, Mangan, Phosphor und Zink und natürlich Ballaststoffen.  Der Anteil der einzelnen Nährstoffe ist allerdings von Getreide zu Getreide unterschiedlich – nicht zuletzt auch abhängig von den Böden, auf denen es wächst.

Den Ernährungsempfehlungen zufolge sollten Kohlenhydrate zu 40% unseren Speiseplan abdecken. Oder anders gesagt: 4 Portionen Kohlenhydrate täglich sind Bestandteil einer optimalen Ernährung. Für Groß und Klein.


In erster Linie wird aus Getreide Mehl gemacht. Dies steckt dann natürlich auch in des Österreichers meist geliebten Mehlspeisen, Brot & Gebäck oder Kuchen. Getreide wird aber auch in Form von Müsli, Frühstücksflocken,  Cerealien, Teigwaren (Nudeln, Couscous, Bulgur, …) und Getreidebreien angeboten.


Wie ist so ein Getreidekorn aufgebaut?

Es besteht aus dem stärke- und eiweißhaltigen Mehlkörper und dem fetthaltigen Keimling. Diese werden von der dünnen Aleuronschicht (auch sie enthält viel Eiweiß) und außen  von der Samenschale und der Fruchtwand umschlossen.
Für die Gewinnung von Mehl wird das Getreide in mehreren Schritten gemahlen: Schroten, Auflösen und Ausmahlen. Die Körner werden durch verschiedene Walzen aufgebrochen, die harte Schale und der Keimling werden möglichst schonend vom Mehlkörper getrennt. Übrig bleibt der Mehlkörper. Der abgetrennte Anteil wird Kleie genannt und als solche weiterverarbeitet. Schrot, Grieß, Dunst und Mehl unterscheiden sich im Feinheitsgrad des gemahlenen Getreides.


Der volle Wert des Vollkorns

Wo sind nun die wertvollen Bestandteile? Im Mehlkörper oder in der Kleie? In der Kleie. Und selbstverständlich auch im vollen Korn.
Vollkornmehl und -schrot enthalten mehr Eiweiß, Fett, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe als herkömmliches weißes Mehl, bei dem die Schalenanteile und der Keimling (Kleie) entfernt werden. Vollkornmehl muss aus zwei Gründen schneller verarbeitet werden. Zum einen, um den Abbau von Vitaminen und einigen anderen wertvollen Pflanzenstoffen zu vermeiden. Zum anderen aber auch, weil es aufgraund des enthaltenen Keimlings mit seinem hohen Fettanteil schneller ranzig werden kann.

Je feiner das Mehl ausgemahlen wird, desto weniger wertvolle Mineralstoffe sind enthalten. Der Ausmahlungsgrad sagt nichts über die Feinheit des Mehls aus, sondern er gibt an, wieviel Prozent des Korns noch im Mehl enthalten sind. Je höher der Ausmahlungsgrad, desto mehr Kornbestandteile sind enthalten. Dies entspricht dann der Mehltypenzahl. Beispielsweise sind im Weizenmehl Type 405 405 mg Mineralstoffe pro 100g enthalten.


Vollkornmehl hat keine Typenzahl, weil das ganze Korn enthalten ist!

Wo ist das Gluten drinnen?

Gluten – oder Klebereiweiß genannt – ist ein bestimmtes Eiweiß, das in einigen Getreidearten (beispielsweise Weizen, Dinkel, Gerste, Triticale) enthalten ist. Es wird von Bäckern geschätzt, da es das Gebäck und Brot durch seine klebende Eigenschaft aufgehen lässt und in Form hält. Anders sehen das Menschen mit Zöliakie.


Was macht Gluten mit unserem Körper?

Nichts. Außer man hat Zöliakie. Das ist eine lebenslange Unverträglichkeit gegenüber Gluten. Bestandteile des Glutens können bei Menschen mit entsprechender Veranlagung zu dieser entzündlichen Erkrankung der Darmschleimhaut führen. Die einzig mögliche Therapie besteht darin, eine lebenslange strikte glutenfreie Diät einzuhalten.


Glutenfreie Alternativen sind Mais, Reis, Hirse, Quinoa, Amaranth und Buchweizen. Letztere drei werden auch Pseudogetreide genannt. Warum? Es sind Körnerfrüchte, die ähnlich wie Getreide verwendet werden, aber nicht zu den Süßgräsern gehören und damit kein Getreide sind.


Einzig umstrittenes Getreide ist der Hafer. Die Wissenschaft ist gespalten. Sie pendelt zwischen ja und nein. Die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft tendiert zu einem Ja, wenn das Produkt unkontaminiert, also nicht durch Weizenrückstände aus einer Mühle verunreinigt ist. Wenn unkontaminierter Hafer vorsichtig eingeführt wird, wäre er somit auch in einer glutenfreien Ernährung möglich.

Wichtiger Hinweis:

Stillen – Dialog zwischen Mutter und Kind

Stillen ist die beste Möglichkeit, Ihr Baby von Anfang an optimal zu versorgen. Muttermilch enthält alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Fette, Milchzucker und Spurenelemente und passt sich stets den Bedürfnissen Ihres Babys an. Mit Muttermilch wird nicht nur der Energiebedarf gedeckt, sondern sie schützt zudem vor Allergien und Infekten. Somit ist Muttermilch mit ihrem idealen Nährstoffmix die natürlichste und nachhaltigste sowie preiswerteste Ernährungsform.

Stillen ist zudem für die Bindung zwischen Mutter und Kind wichtig. Die gemeinsame Kuschelzeit stillt die Bedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit, Hautkontakt und Wärme.

Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Während der Schwangerschaft bereitet sich die Brust vollkommen natürlich auf das Stillen Ihres Kindes vor. Frühes und häufiges Anlegen unterstützt den Milchfluss. Bei Problemen mit dem Stillen wenden Sie sich an Ihre Hebamme, Ihre Stillberaterin oder Ihren Kinderarzt.

Die Verwendung von Säuglingsanfangsnahrung kann den Erfolg des Stillens beeinflussen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Sprechen Sie deshalb mit Ihrer Stillberaterin, Hebamme oder Ihrem Kinderarzt, wenn Sie Ihrem Kind Säuglingsnahrung geben möchten. Eine unsachgemäße Zubereitung von Säuglingsanfangsnahrung kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Bitte beachten Sie deshalb sorgfältig die Hinweise und Zubereitungsanleitungen auf den Verpackungen.

Falls Sie weitere Informationen zum Thema Stillen oder unserem Milchnahrungssortiment suchen, finden Sie diese in der Zurück zum Ursprung Babywelt.

Wichtiger Hinweis:

Stillen – Dialog zwischen Mutter und Kind

Stillen ist die beste Möglichkeit, Ihr Baby von Anfang an optimal zu versorgen. Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe und passt sich stets den Bedürfnissen Ihres Babys an.Muttermilch schützt zudem vor Allergien und Infekten, fördert die Mutter-Kind-Beziehung, ist immer verfügbar, hygienisch einwandfrei und die preisgünstigste Ernährungsform.

Bedenken Sie, dass die Entscheidung nicht zu stillen nur schwer rückgängig gemacht werden kann und die Verwendung von Säuglingsnahrung den Erfolg des Stillens beeinflusst. Beachten Sie die Hinweise zu Zubereitung und Lagerung auf der Verpackung, eine unsachgemäße Verwendung kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.