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Mütterliche Veränderungen in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft wächst nicht nur ein Kind im Mutterleib heran, sondern auch der Organismus der Frau macht enorme Veränderungen durch. Das markanteste Zeichen ist natürlich das wachsende Babybäuchlein, da das Kind ja Platz braucht. Aber auch Hormonhaushalt, Stoffwechsel, Immunsystem und Körper passen sich den Anforderungen der Schwangerschaft an. Eine Schwangerschaft ist für die werdende Mutter so etwas wie ein Ausnahmezustand. Vieles ist anders. Aber: schwanger sein bedeutet nicht krank sein.

Obwohl im 1. Trimester äußerlich noch nicht viel zu erkennen ist, tun sich in dieser Zeit große Dinge - vor allem in der Gebärmutter: der Embryo nistet sich in der Gebärmutter ein, was dazu führt, dass das Schwangerschaftshormon HCG (humane Choriongonadotropin) ausgeschüttet wird. Der Gebärmutter und der Hirnanhangdrüse wird vermittelt, dass die Frau schwanger ist. Der Eierstock produziert mehr Progesteron, damit die Gebärmutterschleimhaut erhalten und nicht für die kommende Regelblutung abgebaut wird. Die Brust beginnt, zu wachsen, es kommt zu Brustspannen. Die Gebärmutter vergrößert sich und kann auf die Harnblase drücken. Dies führt zu erhöhtem Harndrang. Muskulatur, Bänder, Sehnen und Bindegewebe werden lockerer und weicher, Blutgefäße erweitern sich, der Körper wird stärker durchblutet. Dadurch kann es beispielsweise zu Zahnfleischbluten kommen. Hautveränderungen um die Brustwarze, im Gesicht und Schambereich können auftreten. Diese Körperstellen sind dann oft stärker pigmentiert und dadurch dunkler, oder es bilden sich Sommersprossen oder Pigmentflecken.  
Der Stoffwechsel verändert sich. Erhöhte Flüssigkeitseinlagerungen führen zu Müdigkeit und Schwindelgefühlen.

Auch die Schwangerschaftsübelkeit lässt meistens nicht lange auf sich warten. Viele Schwangere reagieren auch weit sensibler auf bestimmte Gerüche und/oder Geschmacksrichtungen. Für das veränderte Geruchsempfinden sind wohl die Hormone verantwortlich. Und das nicht grundlos: gerade in den ersten Schwangerschaftsmonaten benötigt das ungeborene Baby einen besonderen Schutz. Deshalb wird der Geruchssinn dermaßen ausgeprägt, dass die Schwangeren in der Lage sind, selbst kleinste Konzentrationen von Gerüchen wahrzunehmen – für den Fall, dass etwas beispielsweise verdorben ist.

Das 2. Trimester empfindet der Großteil der Frauen als relativ beschwerdefrei. Einerseits nehmen Übelkeit und Erbrechen ab und andererseits ist die Größe der Gebärmutter und die Gewichtszunahme der werdenden Mutter im Alltag noch nicht recht hinderlich.
Mutter und Kind sind nun über die Nabelschnur verbunden, das Kind wird über das mütterliche Blut mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt.
Das Blutvolumen ist im Laufe der Schwangerschaft um ca. 1,5l erhöht. Die Zirkulation der erhöhten Blutmenge wird durch einen niedrigeren Blutdruck und einen höheren Puls gewährleistet.
Es kann sein, dass aus der Brust Kolostrum (Vormilch, die auch in den ersten Tagen nach der Geburt gebildet wird) austritt. Dies passiert nicht immer und ist unbedenklich. Die Gebärmutter hat in der 18 / 19. Schwangerschaftswoche die Größe einer Honigmelone erreicht. Die Organe werden alle etwas mehr nach oben geschoben. Die Bauchhaut spannt, das Babybäuchlein ist gut sichtbar. Zum Gewichtsausgleich tendiert die schwangere Frau nun dazu, ins Hohlkreuz zu fallen, was zu Rückenschmerzen führen kann. Erste kindliche Bewegungen sind spürbar. Oft wechseln sich kindliche Wachstumsschübe mit den Phasen, in denen sich der Körper der Mutter anpasst (Dehnen der Mutterbänder, Wadenkrämpfe durch erhöhte Magnesiumausscheidung), ab.
Da die Schwangerschaftshormone auch Einfluss auf die Insulinproduktion haben, kann in der 2. Schwangerschaftshälfte ein Schwangerschaftsdiabetes entstehen. Dies wird im Rahmen einer Mutter-Kind-Pass-Untersuchung festgestellt.

Das 3. Trimester ist meistens das beschwerlichste für die werdende Mutter. Da die Organe immer mehr nach oben oder zur Seite gedrängt werden, kann es zu Sodbrennen, Übelkeit, Aufstoßen, Verstopfung, vermehrtem Harndrang oder Kurzatmigkeit kommen. Die Gewichtsverteilung Richtung Bauch und die lockeren Bänder fördern eine Haltung im Hohlkreuz. Rückenschmerzen werden immer presenter. Das Baby ist regelmäßig, aber sehr individuell zu spüren.

Die Geburt steht bevor, das Kind hat im Optimalfall bereits die richtige Stellung im Mutterleib eingenommen. Das heißt, es liegt mit dem Köpfchen nach unten bereit. Die ersten Übungswehen können auftreten, dabei zieht sich die Gebärmutter zusammen, ohne dass sich der Muttermund öffnet. Die sogenannten Senkwehen, durch die das Kind ins kleine Becken weiter hinunterrutscht, setzen ab der 32. Schwangerschaftswoche ein. Man sieht nun auch äußerlich, dass der Bauch nicht mehr so hoch steht. In den beiden letzten Schwangerschaftswochen setzen oft Vorwehen ein, manchmal unbemerkt, oft aber auch schon sehr stark. Muttermund und Gebärmutterhals reifen. Erst mit Geburtstermin starten die Eröffnungswehen, die zur Öffnung des Muttermundes führen.

Leider gibt es für eine Geburt kein Patentrezept. Jede Geburt verläuft anders. Trotzdem versuchen wir, Ihnen hier einen üblichen Geburtsverlauf zu beschreiben:

Einige Geburten beginnen mit dem Blasensprung. Das heißt, die Fruchtblase platzt, das Fruchtwasser tritt zum Teil aus und die Eröffnungswehen setzen ein. Aber das ist nicht immer so. Auch ohne Blasensprung kann die Geburt beginnen. In diesem Fall platzt die Fruchtblase erst später in der Eröffnungsphase.
Die Eröffnungsphase dauert so lange, bis sich der Muttermund völlig geöffnet hat. Dies kann bei der 1. Geburt 6-14 Stunden dauern, bei Mehrgebärenden geht es auch schneller. Die Wehen sind anfangs in großen Abständen spürbar, gegen Ende kommen sie im 2-3 Minutenabstand und werden immer intensiver und länger. Das Babyköpfchen rutscht so immer ein Stückchen weiter nach unten.

Der Zeitraum gegen Ende der Eröffnungsphase, in dem sich der Muttermund komplett öffnet, dauert oft recht kurz. Diese Übergangsphase ist ein Zeichen, dass die Geburt kurz bevor steht. Der Kindskopf tritt durch den geöffneten  Muttermund hindurch und ins Becken ein.
Die Wehen werden unregelmäßig, die Erholungsphasen kürzer, der Atemrhythmus, der sich schön langsam eingestellt hat, kommt auch durcheinander. An diesem Punkt meinen viele Frauen, sie schaffen es nicht. Hier sind Hebamme, Partner – Mutmacher – gefragt. Die Frau braucht viel Unterstützung.

Die Austreibungsphase beginnt, die Wehen werden sehr heftig. Das Kind rutscht mit jeder Wehe ein Stückchen weiter aus dem Becken. Der Druck wird stärker, die Mutter hilft nun aktiv mit Pressen mit, dass das Kind mit diesen Presswehen auf die Welt kommt. Dies kann zwischen 2 Stunden bei Erstgebärenden und wenigen Minuten dauern.

Das Kind ist da und wird im Normalfall umgehend der Mutter auf den Bauch gelegt.

Die Nachgeburt: Kurz nach der Geburt zieht sich die Gebärmutter durch die Nachgeburtswehen stark zusammen, wodurch sich die Plazenta (der Mutterkuchen)  von der Gebärmutterwand löst. Noch ein paar kräftige Wehen und die Plazenta und die Eihäute, die die Fruchtblase gebildet haben, werden ausgestoßen.

Während die Mutter sich von den Strapazen der Geburt erholt, wird das Kind untersucht, gemessen, gewogen und anschließend sogleich an die Brust gelegt.

Sie wollen wissen, wann das Baby das Licht der Welt erblicken wird? Um den voraussichtlichen Geburtstermin berechnen zu können, benötigen Sie nur das Datum der letzten Periode, dann geht alles ganz einfach:

Hier die Formel:

1. Tag der letzten Periode + 7 Tage + 9 Monate

Beispiel: 10. September 2018 + 7 Tage (=17. September 2018) + 9 Monate = 17. Juni 2019

Wenn Sie es genauer wissen wollen, finden Sie im Internet den einen oder anderen online-Geburtstermin-Rechner.


Gewichtszunahme in der Schwangerschaft

Die Gewichtszunahme während einer Schwangerschaft variiert von Frau zu Frau sehr stark.

Abhängig vom Ausgangsgewicht vor der Schwangerschaft nehmen schlanke Frauen tendenziell mehr, ursprünglich übergewichtige Frauen nehmen eher weniger Gewicht im Laufe der Schwangerschaft zu.

Empfohlener Bereich der Gewichtszunahme während der Schwangerschaft nach den aktualisierten Empfehlungen des Institute of Medicine (IOM):


wo kommen denn die vielen Kilos her?Gewicht ca.
Fetus3.000 - 3.500 g
Fruchtwasser800 - 900 g
Blutvolumen der Mutter1.200 - 1.500 g
Brustgewebe der Mutter400 - 500 g
Fettgewebe der Mutter / Depotfett

1.500 - 3.000 g

Plazenta (Mutterkuchen)500 -700 g
Gewebswasser1.700 -2.100 g
Uteruserweiterung1000 g
insgesamt11.400 g - 13.200 g

 

Was können Sie tun, um sich in der Schwangerschaft wohl zu fühlen?

  • Bewegen Sie sich viel in der frischen Luft.
  • Besuchen Sie einen angeleiteten Kurs: Schwangerschaftsturnen, Schwangerschaftsgymnastik oder Schwangerschaftsyoga – tun Sie alles, um Ihren Rücken zu stärken und Rückenschmerzen so gut es geht zu vermeiden.
  • Achten Sie v.a. beim Hochheben von Gegenständen (max. 5kg) auf Ihre Haltung!
  • Ernähren Sie sich ausgewogen und vielfältig, damit Sie und Ihr Kind ausreichend mit Energie und allen Nährstoffen versorgt sind.
  • Essen Sie regelmäßig und öfters kleine Mahlzeiten
  • Achten Sie auf ausreichende Erholungsphasen und ausreichenden Schlaf (v.a. im letzten Trimester)
  • Pflegen, entspannen, hineinhorchen – nehmen Sie ein Entspannungsbad, Körper und Seele sollen sich entspannen (lesen Sie ein Buch, hören Sie Musik)
  • Genießen Sie die Ruhe vor dem Sturm! Denn nach der Geburt ist alles anders, Ihre Ich-Zeit wird weniger, die eigenen Bedürfnisse müssen zurückgesteckt werden

KUNDENSTIMME

Das Brot ist sehr sehr gut. Es ist zwar nicht glutenfrei, aber kommt Paleobrot sehr nahe. Ich vertrage keine Hefe und Weizen nur gering, sowie auch nicht allzu viel Gluten, daher bin ich sehr dankbar, dass es das von euch jetzt gibt. Generell kaufe ich Ihre Produkte sehr gerne und bin auch von der Qualität überzeugt.

Ingrid B., Wien

Wichtiger Hinweis:

Stillen – Dialog zwischen Mutter und Kind

Stillen ist die beste Möglichkeit, Ihr Baby von Anfang an optimal zu versorgen. Muttermilch enthält alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Fette, Milchzucker und Spurenelemente und passt sich stets den Bedürfnissen Ihres Babys an. Mit Muttermilch wird nicht nur der Energiebedarf gedeckt, sondern sie schützt zudem vor Allergien und Infekten. Somit ist Muttermilch mit ihrem idealen Nährstoffmix die natürlichste und nachhaltigste sowie preiswerteste Ernährungsform.

Stillen ist zudem für die Bindung zwischen Mutter und Kind wichtig. Die gemeinsame Kuschelzeit stillt die Bedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit, Hautkontakt und Wärme.

Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Während der Schwangerschaft bereitet sich die Brust vollkommen natürlich auf das Stillen Ihres Kindes vor. Frühes und häufiges Anlegen unterstützt den Milchfluss. Bei Problemen mit dem Stillen wenden Sie sich an Ihre Hebamme, Ihre Stillberaterin oder Ihren Kinderarzt.

Die Verwendung von Säuglingsanfangsnahrung kann den Erfolg des Stillens beeinflussen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Sprechen Sie deshalb mit Ihrer Stillberaterin, Hebamme oder Ihrem Kinderarzt, wenn Sie Ihrem Kind Säuglingsnahrung geben möchten. Eine unsachgemäße Zubereitung von Säuglingsanfangsnahrung kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Bitte beachten Sie deshalb sorgfältig die Hinweise und Zubereitungsanleitungen auf den Verpackungen.

Falls Sie weitere Informationen zum Thema Stillen oder unserem Milchnahrungssortiment suchen, finden Sie diese in der Zurück zum Ursprung Babywelt.

Wichtiger Hinweis:

Stillen – Dialog zwischen Mutter und Kind

Stillen ist die beste Möglichkeit, Ihr Baby von Anfang an optimal zu versorgen. Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe und passt sich stets den Bedürfnissen Ihres Babys an.Muttermilch schützt zudem vor Allergien und Infekten, fördert die Mutter-Kind-Beziehung, ist immer verfügbar, hygienisch einwandfrei und die preisgünstigste Ernährungsform.

Bedenken Sie, dass die Entscheidung nicht zu stillen nur schwer rückgängig gemacht werden kann und die Verwendung von Säuglingsnahrung den Erfolg des Stillens beeinflusst. Beachten Sie die Hinweise zu Zubereitung und Lagerung auf der Verpackung, eine unsachgemäße Verwendung kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.