Bei Fragen zur Ernährung Ihres Babys schreiben Sie bitte unserem Expertenteam unter baby@zurueckzumursprung.at.

Es ist Teil der kindlichen Entwicklung, dass sich das Schlafbedürfnis und Schlafverhalten phasenweise ändert. Das Baby kennt anfangs noch keinen Tag- und Nachtrhythmus, aber einen Hungerrhythmus. Es schläft vor allem in der ersten Zeit zu ganz unterschiedlichen Zeiten. Es wird wach, wenn es Hunger hat. Man kann sich also nicht darauf einstellen. Babys träumen weit mehr als Erwachsene und schreien oder seufzen öfter, wenn sie aus dieser Phase kurz herauskommen. Das ist für die Eltern oft anstrengend, weil sie auch munter werden, aber meist kein Grund, das Baby hoch zu nehmen oder zu tragen. Nur, wenn das Baby richtig weint oder schreit, braucht es Zuwendung: es hat Hunger oder will getragen werden.

 

Tipps für einen sicheren Schlaf

  • Lüften Sie das Zimmer vor dem Schlafengehen gut durch.
  • Das Baby sollte neben oder mit Ihnen auf einer sauberen, festen Matratze schlafen.
  • Halten Sie ältere Geschwisterkinder, Haustiere und Kuscheltiere fern vom Bettchen.
  • Legen Sie das Baby in Rückenlage ab. Sollte das Baby das nicht akzeptieren, achten Sie darauf, dass es das Köpfchen in Bauch- oder Seitenlage drehen und gut atmen kann. Sobald das Baby gut schläft, drehen Sie es in die Rückenlage.
  • Achten Sie darauf, dass das Baby (sofern es nicht im Gitterbett liegt) nicht aus dem Bett fallen kann.
  • Haben Sie das Gefühl, das Baby will die ganze Nacht trinken oder an der Brust saugen, halten Sie durch – möglicherweise macht es eine Wachstumsphase durch.
  • Kopf frei: Legen Sie das Baby im gemeinsamen Bett höher, sodass das Babyköpfchen noch frei ist, obwohl Sie sich bis zum Kopf zudecken. So kann verhindert werden, dass das Baby unter der Decke erstickt.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass das Kind zu wenig oder zu unruhig schläft, wenden Sie sich an Ihren Kinderarzt, oder eine Hebamme. Austausch unter Müttern in Eltern-Kind-Gruppen hilft manchmal auch, diese anstrengende Zeit zu meistern.

Unter Pflege ist nicht nur Windelwechseln und Waschen zu verstehen, sondern auch jede weitere Zuwendung. Pflege bedeutet, auf jegliche Bedürfnisse des Babys einzugehen, es halten, tragen, streicheln, massieren oder in den Schlaf singen.


Babymassage
Das Baby ist es noch aus dem Mutterleib gewohnt, ständig in Körperkontakt zu sein und Körperwärme zu spüren. Das Bedürfnis hat es nach wie vor. Wenn Sie Ihr Baby regelmäßig, beispielsweise vor dem Schlafgehen oder nach dem Baden massieren, wird es zu einem schönen Ritual, das allen gut tut. Liebevolle Berührungen stärken das Band zwischen Mutter, Vater und Kind.
Informieren Sie sich in einem Babymassagekurs oder bei Ihrer Hebamme, wie eine Babymassage genau funktioniert und was dabei zu beachten ist.


Zahnpflege von Anfang an
Zahnpflege beginnt damit, Ihrem Baby von Anfang an keine gesüßten Getränke, und schon gar nicht als Schnullerersatz zum Dauernuckeln ein Flascherl anzubieten. Das Kind gewöhnt sich an die Süße und fordert sie auch später, wenn die ersten Zähne kommen. Zucker greift den Zahnschmelz an und fördert Karies. Deshalb ist es auch wichtig, ab dem ersten Zähnchen mit einer weichen Zahnbürste und wenig Zahnpasta die Zähne zu putzen.

Ursachen gibt es viele. Oft werden die allseits bekannten „Dreimonatskoliken“ als Ursache für das Schreien in den ersten 3 Lebensmonaten genannt. Möglicherweise ist aber nicht das Weinen eine Folge von Blähungen, sondern umgekehrt: die Blähungen entstehen durch das viele Schreien, wobei Luft geschluckt wird. Warum also schreien die Babys? Die ersten Monate fallen in die Phase der Darmausreifung. Manchmal liegt die eine oder andere Darmschleife noch nicht optimal, das kann unangenehm sein.

Prinzipiell kann ein Neugeborenes sich nicht anders verständlich machen als mit Schreien oder Weinen. Es möchte fordern, dass bestimmte Bedürfnisse gestillt werden. Welche es sind, ist anfangs schwer zu erkennen. Aber mit der Zeit lernt auch die Mutter das Kind und seine Art zu schreien zu deuten und weiß, welches Bedürfnis befriedigt werden soll: ich hab Hunger, ich möchte gehalten werden, mir ist kalt, etc.

So können Sie Ihr schreiendes Baby trösten

•    Trösten Sie es sofort und lassen Sie es nicht länger warten.
•    Hilfreich ist oft eine gewisse Routine im Tagesablauf (Baden, Stillen, Schlafengehen).
•    Wenn das Baby die Brust verlangt, stillen Sie es. Es muss nicht immer darum gehen, Hunger zu stillen, manchmal ist es auch einfach nur das Verlangen nach Nähe, Wärme, Geborgenheit.
•    Schauen Sie Ihr Baby an und reden Sie mit ihm. Halten Sie eventuell eine Hand auf den Bauch oder die Füße. So spürt es Ihre Nähe.
•    Achten Sie immer auf erste Ermüdungszeichen und legen Sie das Baby rechtzeitig schlafen. Wenn man den Zeitpunkt übersieht oder missachtet, kommt das Baby in eine Müdigkeitsphase, wo es schwer in den Schlaf findet und zu schreien beginnt.

Sollte das Schreien länger anhalten oder Sie sich zunehmend gestresst fühlen, holen Sie sich Rat bei einer Hebamme, Ihrem Arzt oder in einer Schreiambulanz.

Bevor Sie darüber nachdenken, mir Ihrem Baby den einen oder anderen Kurs zu besuchen, spielen Sie lieber selber mit ihm. Spielen heißt für das Kind, die Welt zu entdecken. Es ist eigentlich ein biologischer Trieb. Anfangs gibt es auch noch keinen Unterschied zwischen Spielen und Lernen – beides ist nötig, um Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln.
Spielen regt die geistige und motorische Entwicklung des Babys an, es fördert die Konzentration und Kreativität.
In der Anfangszeit ist auch kein bestimmtes Spielzeug relevant. Es genügt, wenn Sie sich dem Baby annehmen und mit ihm spielen, beispielsweise mit Kinderreimen, Lautspielen und Liedern. Dies können Sie auch bei der täglichen Pflege, beim Wickeln und beim Anziehen einbringen.

Mit etwa 8 Monaten kann ein Baby sich schon eine kurze Zeitspanne selber beschäftigen. Lassen Sie es aber nicht unbeaufsichtigt, bleiben Sie in der Nähe, damit es keine Trennungsangst verspürt.

Wichtig: achten Sie darauf, dass das Angebot an Spielzeug überschaubar bleibt und das Kind nicht überfordert.

Babys entwickeln sich im ersten Lebensjahr in unheimlich schnellen Schritten. Damit gehen auch schnell aufeinander folgende Phasen der Bindung zwischen Eltern und Kind einher.

Phase 1 – Bindung herstellen
Man muss sich erst kennen lernen. Das Baby ist absolut schutz- und pflegebedürftig. Um überleben zu können, würde es auch Hilfe von fremden Personen akzeptieren. Die Bindung ist also noch unspezifisch und muss erst aufgebaut werden.

Phase 2 – Bindung vertiefen
Das Baby weiß nun ganz genau, wer Mama und Papa sind und wer ihm fremd ist. Es weiß schon, was es von wem erwarten bzw. wer ihm was bieten kann. Sie lernen Ihr Kind nun immer besser kennen – und umgekehrt.

Phase 3 – Loslassen lernen
Kaum ist Ihr Baby motorisch so weit, dass es sich im wahrsten Sinne des Worts von Ihnen weg bewegen kann, beginnt es auch schon, sich von Ihnen loszulösen. Dazu kommt das schrittweise Abstillen und die Einführung der Beikost. Unterstützen Sie Ihr Baby auf dem Weg in die Selbständigkeit mit Liebe und Achtsamkeit.

Frische Luft tut allen gut, auch Ihrem Baby. Und unabhängig von der Witterung. Es ist immer eine Frage der Kleidung. An heißen Sommertagen braucht Ihr Baby nur leichte Kleidung und eine dünne Kopfbedeckung, um es vor der Sonne zu schützen. In der kalten Jahreszeit ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind „zwiebelmäßig" anziehen, das heißt, mehrere dünne Schichten, die je nach Körperempfinden des Kindes dann schichtweise ausgezogen oder ergänzt werden können.

Gleiches gilt für Sie.
Wenn Ihr Kind gut in einem Sportkinderwagen gesichert ist, können Sie natürlich die Frischluft mit Bewegung verbinden und eventuell laufend den Kinderwagen schieben.

Wichtiger Hinweis:

Stillen – Dialog zwischen Mutter und Kind

Stillen ist die beste Möglichkeit, Ihr Baby von Anfang an optimal zu versorgen. Muttermilch enthält alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Fette, Milchzucker und Spurenelemente und passt sich stets den Bedürfnissen Ihres Babys an. Mit Muttermilch wird nicht nur der Energiebedarf gedeckt, sondern sie schützt zudem vor Allergien und Infekten. Somit ist Muttermilch mit ihrem idealen Nährstoffmix die natürlichste und nachhaltigste sowie preiswerteste Ernährungsform.

Stillen ist zudem für die Bindung zwischen Mutter und Kind wichtig. Die gemeinsame Kuschelzeit stillt die Bedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit, Hautkontakt und Wärme.

Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Während der Schwangerschaft bereitet sich die Brust vollkommen natürlich auf das Stillen Ihres Kindes vor. Frühes und häufiges Anlegen unterstützt den Milchfluss. Bei Problemen mit dem Stillen wenden Sie sich an Ihre Hebamme, Ihre Stillberaterin oder Ihren Kinderarzt.

Die Verwendung von Säuglingsanfangsnahrung kann den Erfolg des Stillens beeinflussen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Sprechen Sie deshalb mit Ihrer Stillberaterin, Hebamme oder Ihrem Kinderarzt, wenn Sie Ihrem Kind Säuglingsnahrung geben möchten. Eine unsachgemäße Zubereitung von Säuglingsanfangsnahrung kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Bitte beachten Sie deshalb sorgfältig die Hinweise und Zubereitungsanleitungen auf den Verpackungen.

Falls Sie weitere Informationen zum Thema Stillen oder unserem Milchnahrungssortiment suchen, finden Sie diese in der Zurück zum Ursprung Babywelt.

Wichtiger Hinweis:

Stillen – Dialog zwischen Mutter und Kind

Stillen ist die beste Möglichkeit, Ihr Baby von Anfang an optimal zu versorgen. Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe und passt sich stets den Bedürfnissen Ihres Babys an.Muttermilch schützt zudem vor Allergien und Infekten, fördert die Mutter-Kind-Beziehung, ist immer verfügbar, hygienisch einwandfrei und die preisgünstigste Ernährungsform.

Bedenken Sie, dass die Entscheidung nicht zu stillen nur schwer rückgängig gemacht werden kann und die Verwendung von Säuglingsnahrung den Erfolg des Stillens beeinflusst. Beachten Sie die Hinweise zu Zubereitung und Lagerung auf der Verpackung, eine unsachgemäße Verwendung kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.