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Beikost

In den ersten Monaten ist Muttermilch die optimale Ernährung. Sie passt sich ideal den Bedürfnissen des Babys an und verändert sich auch im Laufe der Stillzeit, ja sogar bei jeder Stillmahlzeit.

Rund um das 6. Lebensmonat reicht aber Stillen alleine nicht mehr aus, um den steigenden Energie- und Nährstoffbedarf des Babys zu decken.  Um das Baby optimal in seinem Wachstum und seiner Entwicklung zu fördern, sollten Sie mit der Beikost frühestens ab der 17. Lebenswoche und spätestens vor der 26. Lebenswoche beginnen. 

 

Unabhängig davon bleiben Muttermilch und/oder Säuglingsanfangsnahrung im 1. Lebensjahr eine wichtige unverzichtbare Nährstoffquelle. Sie können das Kind solange stillen, wie es für Sie und das Kind passt. Manche Kinder werden schon mit 17 Wochen nicht mehr satt, andere haben keine Eile und sind vielleicht bis zum Ende des 6. Lebensmonats ausreichend mit Muttermilch versorgt. Orientieren Sie sich also an den Bedürfnissen Ihres Kindes und entscheiden Sie, wann der richtige Zeitpunkt für eine ergänzende Nahrung ist. Es gibt auch eindeutige Reifezeichen, wann Ihr Kleines bereit für Beikost ist.

Lassen Sie sich aber nicht beunruhigen, wenn Ihr Liebling erst später Interesse an fester Nahrung zeigt. Bieten Sie ihm einfach immer wieder Brei oder zum Beispiel eine Karotte zum Knabbern an. Viele mögen auch eine Kombination aus Püriertem und Fingerfood. Klassische Einstiegsgemüse sind neben Karotten auch Kürbis und Pastinaken. Probieren Sie einfach aus, was Ihrem Baby schmeckt.

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Wann Sie die erste Beikostmahlzeit und in welcher Reihenfolge Sie die Breisorten neu einführen, ist Ihnen überlassen, Sie sollten dabei in erster Linie die Bedürfnisse des Säuglings berücksichtigen. Manche Babys brauchen länger, sich an neue Geschmacksrichtungen zu gewöhnen oder lehnen bestimmte Sorten anfangs ganz ab. Probieren Sie dann einfach etwas anderes aus und/oder versuchen Sie es nach einer Weile noch einmal. 

Das Wichtigste ist, geduldig zu bleiben und sich und Ihrem Baby Zeit beim Kennenlernen der Vielfalt an Lebensmitteln zu geben. Der Übergang von den Milchmahlzeiten zur Beikost sollte fließend und nicht von heute auf morgen erfolgen.

Der beste Zeitpunkt, um mit Beikost zu beginnen, ist von Kind zu Kind verschieden. Es gibt ein paar Hinweise, die Ihnen dabei helfen:

  • das Baby kann den Kopf ohne Hilfe selbst halten und sich aufrecht halten (mit Unterstützung)
  • das Baby zeigt Interesse am Essen anderer, manchmal macht es dabei sogar Kaubewegungen
  • es greift nach Essen und versucht, es zum Mund zu führen
  • der Zungenstoßreflex ist schon stark abgeschwächt, das heißt es streckt die Zunge nicht mehr, um Nahrung aus dem Mund zu schieben
  • es spuckt die Nahrung auch nicht mehr aus
  • vielleicht sind schon die ersten Zähnchen durchgebrochen

 

 

 

 

für Beikost geeignete Lebensmittel

  • Nährstoffreiche Lebensmittel: Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen, etc.), Getreide, Fleisch, Fisch
  • Eisenreiche Lebensmittel: Fleisch (Rind, Kalb, Schwein), Getreide (Vollkornmehl, Flocken) und Hülsenfrüchte in Kombination mit Vitamin C-reichen Lebensmitteln
  • Zinkreiche Lebensmittel: Fleisch (Rind, Kalb, Schwein), Getreide (Vollkornmehl, Flocken), Hühnerei (Eigelb)

für Beikost ungeeignete Lebensmittel

  • Honig: Achtung, Honig könnte bestimmte Sporen enthalten, die vom kindlichen Darm noch nicht bekämpft werden können. Somit kann Honig sogar gefährlich werden und ist erst nach Vollendung des ersten Lebensjahres geeignet
  • Speisen, die rohe Eier, rohen Fisch oder rohes Fleisch enthalten
  • Salz und salzhaltige Lebensmittel (Knabbergebäck etc.)
  • verarbeitete Fleischwaren (Schinken, Speck, Wurst etc.)
  • fettreduzierte Lebensmittel
  • scharfe Gewürze wie Pfeffer und Chili
  • Zucker, zuckerhaltige Lebensmittel (Süßigkeiten etc.) und Getränke
  • Limonaden
  • Kaffee, koffeinhaltige Tees und koffeinhaltige Limonaden
  • Alkohol
  • kleine Lebensmittel wie Nüsse, Samen, Körner, Beeren und Hülsenfrüchte in unverarbeiteter Form, Zuckerl, Kaugummi sowie Fisch mit Gräten – hier besteht Aspirationsgefahr
  • Lebensmittel mit der Kennzeichnung: „Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.“

  (Quelle: REVAN – Babys erstes Löffelchen)


Wichtiger Hinweis:

Stillen – Dialog zwischen Mutter und Kind

Stillen ist die beste Möglichkeit, Ihr Baby von Anfang an optimal zu versorgen. Muttermilch enthält alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Fette, Milchzucker und Spurenelemente und passt sich stets den Bedürfnissen Ihres Babys an. Mit Muttermilch wird nicht nur der Energiebedarf gedeckt, sondern sie schützt zudem vor Allergien und Infekten. Somit ist Muttermilch mit ihrem idealen Nährstoffmix die natürlichste und nachhaltigste sowie preiswerteste Ernährungsform.

Stillen ist zudem für die Bindung zwischen Mutter und Kind wichtig. Die gemeinsame Kuschelzeit stillt die Bedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit, Hautkontakt und Wärme.

Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Während der Schwangerschaft bereitet sich die Brust vollkommen natürlich auf das Stillen Ihres Kindes vor. Frühes und häufiges Anlegen unterstützt den Milchfluss. Bei Problemen mit dem Stillen wenden Sie sich an Ihre Hebamme, Ihre Stillberaterin oder Ihren Kinderarzt.

Die Verwendung von Säuglingsanfangsnahrung kann den Erfolg des Stillens beeinflussen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Sprechen Sie deshalb mit Ihrer Stillberaterin, Hebamme oder Ihrem Kinderarzt, wenn Sie Ihrem Kind Säuglingsnahrung geben möchten. Eine unsachgemäße Zubereitung von Säuglingsanfangsnahrung kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Bitte beachten Sie deshalb sorgfältig die Hinweise und Zubereitungsanleitungen auf den Verpackungen.

Falls Sie weitere Informationen zum Thema Stillen oder unserem Milchnahrungssortiment suchen, finden Sie diese in der Zurück zum Ursprung Babywelt.

Wichtiger Hinweis:

Stillen – Dialog zwischen Mutter und Kind

Stillen ist die beste Möglichkeit, Ihr Baby von Anfang an optimal zu versorgen. Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe und passt sich stets den Bedürfnissen Ihres Babys an.Muttermilch schützt zudem vor Allergien und Infekten, fördert die Mutter-Kind-Beziehung, ist immer verfügbar, hygienisch einwandfrei und die preisgünstigste Ernährungsform.

Bedenken Sie, dass die Entscheidung nicht zu stillen nur schwer rückgängig gemacht werden kann und die Verwendung von Säuglingsnahrung den Erfolg des Stillens beeinflusst. Beachten Sie die Hinweise zu Zubereitung und Lagerung auf der Verpackung, eine unsachgemäße Verwendung kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.