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Babywelt Blog | Beikost

Allergene in der Beikost?

13. Mai 2022

Im Frühling ist das Thema „Allergie“ wieder vermehrt auf dem Tisch. Was ist in der Beikost erlaubt und was nicht?

Die Pollenzeit hat begonnen und das Thema „Allergie“ ist wieder vermehrt auf dem Tisch. So machen sich wohl auch viele Eltern Gedanken, wie man die Kinder von Anfang an davor schützen kann. Und da fragt man sich natürlich: Gibt es Nahrungsmittel wie z. B. Fisch, Ei, Soja, Nüsse oder glutenhaltiges Getreide, die noch nicht im Beikostalter (ab dem 5. Monat) gegessen werden dürfen?

Diese Meinung ist überholt. Ganz im Gegenteil: kleine Mengen vieler verschiedener Lebensmittel unterstützen den Körper dabei, sich besser auf die Allergene einzustellen. So kann einer möglichen Allergie vorgebeugt werden. Kurz gesagt gilt: „Keine Einschränkungen“ – solange keine Allergie diagnostiziert wurde. Und das gilt für gestillte als auch nicht gestillte Kinder.

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Es gibt sogar Hinweise, dass es vor Allergien schützen kann, schon im 1. Lebensjahr Fisch zu essen. Empfehlenswert sind Fischarten, die keine hohe Schwermetallbelastung aufweisen und bei uns heimisch sind wie Saibling und Forelle, auch Lachs eignet sich sehr gut. Wichtig: Befreien Sie den Fisch sorgfältig von Gräten und erhitzen Sie ihn ausreichend (70 – 80 °C über 10 Minuten).

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Auch Hühnereier können bereits im Beikostalter gegessen werden. Ausreichend erhitzt sind sie sehr gute Eiweißlieferanten. Daneben sind sie auch eine gute Quelle für hochwertiges Eiweiß, Zink und Eisen. Sie eignen sich also hervorragend für die Beikost, aber nicht täglich. 

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Sie können Ihrem Baby auch Nüsse bzw. Erdnüsse zu essen geben, allerdings müssen sie vermahlen werden. Es besteht sonst Aspirationsgefahr, das heißt, Ihr Kind kann die kleinen Stücke aus Versehen in die Luftröhre inhalieren.

In keinem Fall soll Kuhmilch im 1. Lebensjahr als Milchmahlzeit im Fläschchen, Getränk oder gesüßtes Milchprodukt wie Pudding oder Kakao gegeben werden.

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Vor dem 6. Monat (23. Lebenswoche) sollten Sie generell auf Kuhmilch verzichten. Danach kann sie in kleinen Mengen (100 – 200 ml) für die Zubereitung eines Milch-Getreide-Breis verwendet werden. Ein Milch-Getreide-Brei soll nur einmal täglich gefüttert und idealerweise nicht mit einer Fleischmahlzeit kombiniert werden. Alternativ können Sie auch Buttermilch oder Joghurt verwenden. Topfen und Käse haben sehr hohe Eiweißgehalte und sind deshalb im 1. Lebensjahr nicht geeignet.

Ein Hinweis: Aus allergologischer Sicht ist also eine Gabe von kleinen Mengen Kuhmilch ab dem 6. Lebensmonat kein Problem. Da sie aber zu Unverträglichkeit führen kann, sollten Sie bei der ersten Gabe aufmerksam sein, ob sie Ihr Kind gut verträgt.
Diese Empfehlungen gelten natürlich nicht für bereits erkrankte Babys. Babys, die an einer Allergie leiden, dürfen allergieauslösende Lebensmittel nach Beratung mit dem Kinderarzt bzw. der Kinderärztin nicht essen.

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Gluten in der Beikost

Kleine Mengen glutenhaltiges Getreide sind ab dem 5. Monat und noch vor Beginn des 7. Monats optimal – zur Vorbeugung von Zöliakie, Diabetes mellitus Typ 1 und Weizenallergie.

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