Wir leben Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit – was ist das? Fragen Sie bloß nicht die große Online-Suchmaschine, denn sie gibt Ihnen 48 Millionen Antworten. Nachhaltigkeit ist für uns mehr als ein Begriff, Nachhaltigkeit ist eine Lebenseinstellung, ist eine Art und Weise mit der Mitwelt umzugehen. Nachhaltigkeit ist Lebensfreude und Genuss. Sie bedeutet ein gutes Leben für uns alle, für jedes Lebewesen auf dieser Welt, und auch die, die noch kommen werden.

Was hat Nachhaltigkeit mit dem Kreislauf des Lebens zu tun?

Die ganze Welt besteht aus Kreisläufen – in unseren Adern fließt Blut - Blutkreislauf. CO2 wird von Pflanzen in Blattmaterial umgewandelt, wenn das Blatt verrottet, wird das CO2 wieder frei - Kohlenstoffkreislauf. Das Wasser, das verdunstet, regnet wieder vom Himmel – Wasserkreislauf. Die Kreisläufe des Lebens auf unserem Planeten sind faszinierend und über Millionen Jahre entstanden. Jedes noch so kleine Lebewesen erfüllt seine eigene Rolle, seine wichtige Aufgabe. Diese Lebewesen sind miteinander vernetzt und voneinander abhängig, auch der Mensch ist Teil des Netzwerks. Nur wenn wir aufeinander achten, kann der wunderbare Kreislauf des Lebens dauerhaft fortbestehen.

Was würde Erdäpfelbauer Hummel ohne Regewürmer tun, die seine Erde auflockern und mit Nährstoffen anreichern? Wenn sein Gemüse nicht mehr gedeiht, wovon würde er dann leben? Was für ein Verlust wäre es, wenn wir die herrlichen Erdäpfel nicht mehr kaufen und mit Genuss verzehren könnten? Daher, nur wenn es den Bodenlebewesen gut geht, geht es dem Bauern und seiner Region, den Konsumenten gut, und nur wenn der Konsument das Produkt gerne konsumiert, kann sich der Bauer für den Erhalt des Regenwurms einsetzen. Ein ewiger Kreislauf des Lebens.

Zurück zum Ursprung ist es somit wichtig, auf alle Beteiligten im Kreislauf zu achten – ganzheitlich nachhaltig zu wirtschaften und alle 4 Dimensionen der Nachhaltigkeit im Auge zu behalten: Natur, Menschen, Wirtschaften, und Organisation.

Was sind die vier Dimensionen der Nachhaltigkeit?

Und das Schöne daran? Dann geht es nicht nur Einzelpersonen gut, sondern uns allen, den Tieren, der Natur, den Regionen, dem Klima.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Was hat Klimaschutz mit der Zurück zum Ursprung Landwirtschaft zu tun? Bleiben wir beim Beispiel Regenwurm, wenn ihm nicht durch chemisch-synthetische Spritzmittel und Kunstdünger der Garaus gemacht wird, ist er ein wichtiger Helfer beim Humusaufbau. Diese fruchtbarste Schicht der Böden besteht zu einem großen Anteil aus Kohlenstoff, der einstmals gasförmig als CO2 unterwegs war. Humus kann enorm große Mengen an CO2 binden. Der Schutz von Bodenlebewesen ist somit aktiver Klimaschutz und bietet gleichzeitig die Grundlage für gesunde Lebensmittel, von denen wir alle wieder profitieren.

Oder betrachten wir die Zurück zum Ursprung Milchwirtschaft, die Kühe genießen mindestens 120 Tage auf der Weide, das ist für ihre Gesundheit gut und gleichzeitig tragen sie zur Erhaltung der artenreichen Kulturlandschaft in den Alpen bei. Gleichzeitig wird kein Stückchen Regenwald für die Futtermittel der Zurück zum Ursprung Tiere gerodet. Wir alle erfreuen uns an den traumhaften Weiden oder Almen und der köstlichen Milch, für welche die Zurück zum Ursprung Bergbauernfamilien einen der besten Milchpreise Österreichs erhalten.
Das ist nachhaltig, in allen vier Dimensionen.

Mehr zur nachhaltigen Zurück zum Ursprung Landwirtschaft

Und das Beste ist, wir tun nicht nur so, als wäre die Zurück zum Ursprung Bio-Landwirtschaft nachhaltig, sondern wir können es auch beweisen.

Nachhaltigkeit, nachvollziehbar. - oder - Der Beweis für echte Nachhaltigkeit

Wie bitte können wir beweisen, dass die Zurück zum Ursprung Bio-Landwirtschaft nachhaltig besser ist als herkömmliche? Indem das renommierte und international anerkannte Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) mithilfe der SMART-Methode die Zurück zum Ursprung Landwirtschaft bewertet, die in dieser Form weltweit einzigartig ist. Sie basiert auf den international anerkannten Leitlinien, den sogenannten SAFA-Leitlinien der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. Die Methode ermöglicht einen transparenten Vergleich von landwirtschaftlichen Produktionssystemen und Betrieben. Die Bewertung erfolgt in vier Nachhaltigkeitsdimensionen (Unternehmensführung, Ökologische Integrität, Ökonomische Resilienz und Soziales Wohlergehen), die sich in 21 Themen und insgesamt 58 Unterthemen gliedern und somit ganzheitlich alle Aspekte der Nachhaltigkeit abdecken.

Abgebildet werden die Ergebnisse über den Kreislauf des Lebens auf sämtlichen Verpackungen und im Internet beim jeweiligen Produkt.

Mehrwert für die Region

Zusätzlich zu der ganzheitlichen Nachhaltigkeitsbewertung im Rahmen des "Kreislauf des Lebens" lassen wir für unsere Produkte noch deren "Mehrwert für die Region" erheben, denn ein wesentlicher Bestandteil von Nachhaltigkeit ist für Zurück zum Ursprung die authentische Regionalität. Für Zurück zum Ursprung ist Regionalität viel mehr als eine Herkunftsbezeichnung, oder ein Produkt aus 50 km Umkreis. Sie bedeutet im Einklang mit der Natur und der Tradition in der jeweiligen Region zu wirtschaften. Die Bewertung des "Mehrwerts für die Region" berücksichtigt die regionale Stabilität, die regionale Wertschöpfung und die sozialen und ökonomischen Beziehungen. Zurück zum Ursprung zeigt mit dem Wert, welchen wertvollen Beitrag jedes einzelne Produkt für die wirtschaftliche und soziale Stabilität der Region leistet, aus der es kommt.
Auch der "Mehrwert für die Region" wird auf sämtlichen Verpackungen der Zurück zum Ursprung Bio-Produkte abgebildet.

 

Die Geschichte der Nachhaltigkeitsbewertung bei Zurück zum Ursprung

Schon vor der ganzheitlichen Bewertung nach der SMART-Methode hat Zurück zum Ursprung seine Produkte auf Nachhaltigkeit überprüfen lassen. Die Nachhaltigkeitsbewertung gehört also schon seit vielen Jahren zu Zurück zum Ursprung. Nur die Modelle haben sich verändert und dem aktuellen wissenschaftlichen Stand angepasst. Begonnen hat alles mit dem CO2-Fußabdruck, der errechnete wie viel weniger Treibhausgase bei der Produktion eines Zurück zum Ursprung Bio-Produkts im Vergleich zu einem herkömmlichen ausgestoßen werden. Die nachhaltige Wirtschaftsweise der Ursprungs-Bäuerinnen und -Bauern, regionale Verarbeitung und Rohstoffe sowie österreichische Futtermittel, spielen dabei eine große Rolle.
So schützen Konsumentinnen und Konsumenten aktiv das Klima und sparen mit dem bewussten Kauf von Zurück zum Ursprung Produkten jährlich 20.000 Tonnen an Treibhausgasen. Der CO2-Fußabdruck wurde mit dem österreichischen Klimaschutzpreis 2009 ausgezeichnet!

Als nächster Wert kam der Wasser-Fußabdruck hinzu. Entlang der gesamten Produktionsphase von Zurück zum Ursprung wird Wasser effizient genutzt und einer Wasserverschmutzung vorgebeugt. Alleine der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und Mineraldünger minimiert den Wasserverbrauch enorm. Wie viel Wasser das genau spart, wird je Produkt berechnet und auf der Verpackung ausgewiesen. Mit Zurück zum Ursprung Produkten werden somit jährlich um 10,6 Milliarden Liter gespart.

Als dritter wichtiger Wert reihte sich die Biodiversitätsbewertung in den Ökologischen Fußabdruck ein. Die Biodiversität auf Zurück zum Ursprung Bauernhöfen ist im Vergleich zu herkömmlichen Betrieben höher. Geringere und ausschließlich organische Düngung, die schonende Bodenpflege, der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und ein höherer Anteil an naturnahen Flächen und Kleinstrukturen bei den Ursprungs-Bäuerinnen und -Bauern erhält die Vielfalt an Tieren, Pflanzen und Lebensräumen. Zum Beispiel wird auf den Heumilchbetrieben in der Region Murau die Naturvielfalt um 26% stärker gefördert, als auf konventionellen Michbetrieben. Dafür sorgt die traditionelle Bewirtschaftung von Wiesen und Weiden.