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DER CO2 FUSSABDRUCK WIRD ENTWICKELT
Die Entwicklung und Auswertung des Klimaschutz-Projekts erfolgte durch das Forschungsinstitut für biologische Landwirtschaft (FiBL) unter der Leitung von Dr. Thomas Lindenthal. FiBL ist die weltweit führende und renommierteste Forschungseinrichtung für biologische Landwirtschaft mit 35 Jahren Forschungskompetenz. Als Forschungs-, Beratungs- und Dokumentationszentrum ist FiBL wissenschaftlich wegweisend für die internationale Entwicklung der biologischen Landwirtschaft.
Bei der Umsetzung des CO2 Fußabdrucks wurde besonders darauf geachtet, dass die neue Klimaschutz-Kennzeichnung wissenschaftlich fundiert und von großer Tiefe und Breite ist. Als Basis dienten die modernsten wissenschaftlichen Standards mit den neuesten Ergebnissen aus der Klimabilanzierung: 200 Wissenschaftsstudien zu CO2-Bilanzen, rund 20 österreichische und internationale Statistiken sowie genaue Produktionsdaten als Basis für die CO2-Berechnungen der einzelnen Produkte.
Als Resultat dieser Forschungsarbeiten entstanden Berechnungsschemata, die die Beurteilung der CO2-Emissionen für den gesamten Lebenszyklus eines Produkts ermöglichen: angefangen von den Vorleistungen in der Landwirtschaft, über Landwirtschaft, Verarbeitung und Lagerung bis hin zu Verpackung und Transport.
Es wurde großer Wert darauf gelegt, vergleichbare Produkttypen miteinander zu vergleichen. So wurde zum Beispiel die Zurück zum Ursprung Bergbauernmilch mit herkömmlicher Berg- bzw. Alpenmilch verglichen. Auch wurden ähnliche Regionen und Betriebstypen als Bewertungsgrundlage verwendet. Nur so konnten faire Berechnungen garantiert werden.
Damit wird erstmals weltweit für eine gesamte Lebensmittel-Produktpalette die vollständige Wertschöpfungskette eines Lebensmittels wissenschaftlich exakt auf ihre Klimaschutz-Leistungen überprüft.





