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Bio-Birnensorten: Concorde, Gute Luise, Uta und viele mehr

BIO-BIRNENSORTEN VON ZURÜCK ZUM URSPRUNG

Abate Fetel

Hier handelt es sich um einen Zufallssämling, der 1866 vom Abt Fétel, von dem sie auch ihren Namen erhielt, in Frankreich entdeckt wurde. Diese lange und keulenförmige Frucht erreicht bis zu 12 cm Länge und kann bis zu 7 cm breit werden, womit sie zu den großen bis sehr großen Birnensorten zählt. Das Fruchtfleisch ist weiß, hat eine feste, grobzellige Struktur und einen süßen, säurearmen Geschmack mit feinem Aroma. Die raue Schale hat eine gelbe Grundfarbe, die meist zu großen Teilen braun berostet ist.

Concorde

Die Concorde ist eine eher junge Birne, die 1969 in England aus Comice und Conference gezüchtet wurde. Es handelt sich dabei um eine mittelgroße bis große Birne, in der Form ist sie flaschenförmig-länglich. Die Schale ist rau und eher trocken und gelblich-grün mit kleinen Rostflecken. Der Geschmack der Concorde ist süß und leicht säuerlich, wobei das Fruchtfleisch zart-knackig und saftig ist.

 

Conférence-Birne

Die Conférence-Birne wurde schon Ende des 19. Jahrhunderts kultiviert. Erkennbar ist sie durch ihre grün-gelbliche Farbe und durch die braunen Rostpunkte. Im Geschmack ist die saftige Birne vollmundig und leicht würzig mit harmonisch ausgeprägtem Zucker-Säure-Verhältnis.

Gute Luise

Die Gute Luise wurde der Überlieferung nach im Jahr 1778 von einem Herrn Longueval in der Normandie in Frankreich aufgefunden, der sie nach seiner Frau Louise als "Louise bonne d'Avranches" benannte. Bei ihrer großen Verbreitung würde sie dann nur mehr "Gute Luise" genannt. Die Frucht ist mittelgroß bis groß und sehr vielfältig in ihrer Form: Von langbirnenförmigen, eiförmigen bis hin zu tropfenförmigen Varianten ist alles dabei. Das Fruchtfleisch ist fast weiß, zart schmelzend und sehr saftig. Geschmacklich ist diese Birne süß, harmonisch-säuerlich und edel gewürzt. Die Schale ist glatt und zunächst dunkelgrün gefärbt. Bei Reife gelblich-grün, färbt sie sonnenseitig verwaschen braun bis purpurrot ein.

Kaiser Alexander-Birne

Diese Birne ist auch unter dem Namen Boscs Flaschenbirne bekannt. Die Früchte sind mittelgroß bis groß und zeigen eine schön ausgebildete flaschen- bis keulenförmige Form. Die Schale ist etwas rau und trocken, aber dennoch fein. Zuerst ist sie grün bis hellgrün, später hellgelb in der Grundfarbe, aber fast zimtartig berostet, dazwischen hellbraun punktiert. Das Fruchtfleisch ist gelblich-weiß, sehr saftig, schmelzend süß und fein gewürzt.

Packhams Triumph

Die Packhams Triumph-Birne ist eine Kreuzung von der Birne Uvedale St. Germain mit der Williams Christbirne. Die Frucht ist mittelgroß bis groß, birnen- bis flaschenförmig, mit einer beulig-höckerigen Oberfläche. Die glatte Schale ist grünlich bis zitronengelb gefärbt, manchmal leicht gerötet, mit sortentypischen, netzartigen Rostspuren. Das Fruchtfleisch ist gelblich-weiß und saftig. Im Geschmack feinsäuerlich, muskatartig gewürzt mit dem Aroma der Williams Christbirne. 

Uta-Birne 

Die Früchte der Uta-Birne sind mittelgroß und kurzachsig. Durch ihre durchgehende goldbronzene Berostung lassen sie sich gut erkennen. Die flaschenförmigen Früchte bestechen durch ihr süßsäuerlich-kräftiges Aroma. Das zart schmelzende Fruchtfleisch hat einen kräftigen, aber ausgewogenen Geschmack. Eine vollreife Uta-Birne erkennt man daran, wenn die Schale um den Stiel herum leichte Falten bekommt. 

Williams Christ-Birne

Diese Sorte ist in England entstanden und ist eine der ältesten und bekanntesten Birnensorten. Ihren Namen verdankt sie ihrem Verbreiter, einem Baumschulbesitzer. Die Früchte der Williams Christ-Birne sind mittelgroß bis groß, meist länglich birnenförmig und fast immer sanft gerippt oder unregelmäßig beulig. Das Fruchtfleisch ist fast weiß, bräunt kaum an der Luft, schmeckt angenehm säuerlich, harmonisch süß und gut gewürzt.  

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