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WODURCH WIRD DIE BIODIVERSTITÄT BEDROHT?
Österreich ist eine wahre Oase für die Naturvielfalt!
Die vielen unterschiedlichen Landschaften – von den Alpen über sanfte Hügellandschaften bis hin zur pannonischen Tiefebene im Burgenland – sind Lebensräume für eine Vielzahl an unterschiedlichen Pflanzen- und Tierarten, für Blumen und Kräuter, Schmetterlinge, Vögel und Insekten.
Doch müssen wir achtgeben, diese Schätze der Natur nicht zu verlieren. In Österreich sind knapp 3.000 Tierarten gefährdet, weltweit gehen täglich an die 100 Arten verloren. Schachbrettfalter, Baumweisslinge, Feldgrillen, Braunkehlchen, Wiesen-Margariten oder Glockenblumen bereichern unsere Landschaften immer seltener. Jede vierte Säugetierart und jede achte Vogelart kämpft um ihr Überleben.
Bedroht ist die Naturvielfalt vorwiegend durch menschliche Eingriffe und den heute schon deutlich spürbaren Klimawandel. In der Landwirtschaft ist die intensive Nutzung unserer Lebensräume der größte Feind der Biodiversität. Unkraut wird bekämpft, obwohl es eine wichtige Funktion als Ackerbeikraut erfüllt. Synthetische Dünger und Pestizide zerstören wichtige Bodenorganismen und greifen in natürliche Kreisläufe ein. Landschaftselemente wie Hecken oder Feldraine, die einen wichtigen Lebensraum für viele Lebewesen darstellen, werden für eine leichtere Bewirtschaftung zerstört.
Jeder Schritt, den wir in der Natur setzen, hat unmittelbar Einfluss auf Pflanzen, Tieren und Lebensräumen. Werden Wiesen häufig gemäht und stark gedüngt und Hecken beseitigt, verlieren Blütenbesucher wie Hummeln ihre Nahrungsquelle und Nistplätze. Umgekehrt bleibt eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten erhalten, wenn wir achtsam mit unseren Landschaften und seinen Bewohnern umgehen.








