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Interview

INTERVIEW MIT FAMILIE HARRER

Warum haben Sie sich für die biologische Landwirtschaft entschieden?

Ich hatte 1995, als ich auf Bio umgestiegen bin, das Gefühl, dass die biologische Wirtschaftsweise die einzige Möglichkeit ist, als Vollerwerbsbetrieb zu überleben. Vor allem für kleine Betriebe stellt Bio eine wirkliche Chance dar.

Die Arbeit ist aber nicht immer leicht?

Bio bedeutet viel Handarbeit, das ist klar - und man ist stark von der Witterung abhängig. Das heißt aber auch, dass man die Natur viel stärker spürt und mit ihr zusammen arbeitet. Und der Geschmack der Lebensmittel ist unvergleichlich! Nehmen Sie eine Kartoffel - tief gelb und geschmackvoll. Das ist unersetzbar. Die Böden des Waldviertels sind einfach optimal dafür.

Was zeichnet das Waldviertel sonst noch aus?

Das Waldviertel ist noch völlig naturbelassen, das gefällt mir. Es ist kalt und rauh - daher sind die Menschen hier auch sehr robust.


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