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INTERVIEW MIT FAMILIE KORNBERGER
Warum haben Sie sich für den biologischen Landbau entschieden?
In früheren Zeiten ging es doch auch ohne diese ganze Chemie. Jetzt bin ich sehr zufrieden - es ist natürlich und gesünder, im Kreislauf nachhaltig zu wirtschaften. Ich könnte mir nicht mehr vorstellen, wieder konventionell zu wirtschaften. Auch an die Beikräuter gewöhnt man sich, auch wenn sie lästig sind - der Herrgott lässt alles wachsen. Ich bin froh, dass ein bei den Konsumenten ein Umdenken da ist - vor 10 Jahren wurde die Arbeit der Biobauern noch nicht geschätzt. Jetzt schon. Das freut mich!
Was mögen Sie an Ihrer Arbeit?
Ich war immer gern Bäuerin, auch wenn es viel körperlich schwere Arbeit bedeutet. Ich habe freie Zeiteinteilung - natürlich abhängig vom Wetter und der Jahreszeit. Aber man ist draussen, man ist sein eigener Herr - in meinem Fall natürlich "seine eigene Frau". Unser Familienleben mit den 5 Kindern wäre in der Stadt sicher nicht so einfach und so gesund möglich gewesen. Mein zweiter Sohn ist jetzt selbst schon Biobauer und wird auch den Hof übernehmen - ich denke, das beweist, dass wir den richtigen Weg gegangen sind!
Sie haben ja ein besonderes Verhältnis zum Waldviertel?
Auch wenn das für Außenstehende lustig klingt, das Waldviertel ist für mich der Nabel der Welt. Hier ist es einfach am schönsten: es gibt sehr viel Wald, es ist etwas hügelig, nicht ganz flach. Auch das Wetter passt, es ist nicht zu heiß. Ich würde nirgendwo anders leben wollen!
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